Montag, 29. Dezember 2008
Tag der Wahrheit
war heute. Allerdings sehe ich mich heute außerstande, über diesen albtraumhaften Tag zu berichten. Morgen vielleicht.
Donnerstag, 18. Dezember 2008
Babyspeiseplan à la Niederlande
Heute stand wieder eine Untersuchung des kleinen Prinzen im hiesigen Gesundheitszentrum an. Thema war unter anderem sein Speiseplan. Ich wurde gefragt was er denn so ißt und zählte dann die Gemüsesorten auf: Kartoffeln, Karotte, Pastinake, Kürbis (Zucchini habe ich angeboten, ist aber abgelehnt worden) und jeden zweiten Tag Fleisch dazu. Die Dame schaute mich ermutigend an und ich hatte den Eindruck, daß sie noch mehr hören wollte. Ob er auch Brot bekäme? Öhm, nein..., nur abends seinen Getreidebrei. Welche Cerealien diese enthalte? Öhm, nur Reis...
Mir wurde am Schluß noch ein Speiseplan à la Niederlande mitgegeben:
Frühstück: 200 ml Milch mit Bambix (muß ich noch schauen, was das genau ist, aber wohl Getreideflocken, die sieben verschiedene Getreidearten entalten), per Flasche oder auch anrühren und mit Löffelchen füttern
zwischendurch: Reiswaffeln, soepstengel (muß ich auch nochmal nachfragen), Saft, Tee oder Wasser
Mittagessen: Brot mit Butter und Schmierkäse bzw. -wurst und 100 ml Milch
zwischendurch: Obst
Abendessen: wenn wir nicht zu würzig essen, dann das Gleiche wie wir oder eben ein Gläschen, Joghurt (der bis zum 9. Monat mit Wasser verdünnt werden soll*) und 200 ml Milch
Wie man erkennen kann, ist es in Holland üblich ein "kaltes" Mittagessen zu sich zu nehmen, vorzugsweise Butterbrote. Nur sehe ich meinen Sohn, der Mittags echt was verdrückt, nicht mit Brot satt und vor allem glücklich werden. Das Brot sollte außerdem nicht zu weich sein, lieber vorher ein paar Stunden offen stehen lassen. Dann frage ich mich, wie lange sich so eine Mittagsmahlzeit wohl hinziehen mag... puh! Keine Ahnung, ob und was ich nun aus dem niederländischen Konzept übernehme.
*mein Einwand von wegen Kuhmilch und so wurde mit einer wegwerfenden Handbewegung abgetan
Mir wurde am Schluß noch ein Speiseplan à la Niederlande mitgegeben:
Frühstück: 200 ml Milch mit Bambix (muß ich noch schauen, was das genau ist, aber wohl Getreideflocken, die sieben verschiedene Getreidearten entalten), per Flasche oder auch anrühren und mit Löffelchen füttern
zwischendurch: Reiswaffeln, soepstengel (muß ich auch nochmal nachfragen), Saft, Tee oder Wasser
Mittagessen: Brot mit Butter und Schmierkäse bzw. -wurst und 100 ml Milch
zwischendurch: Obst
Abendessen: wenn wir nicht zu würzig essen, dann das Gleiche wie wir oder eben ein Gläschen, Joghurt (der bis zum 9. Monat mit Wasser verdünnt werden soll*) und 200 ml Milch
Wie man erkennen kann, ist es in Holland üblich ein "kaltes" Mittagessen zu sich zu nehmen, vorzugsweise Butterbrote. Nur sehe ich meinen Sohn, der Mittags echt was verdrückt, nicht mit Brot satt und vor allem glücklich werden. Das Brot sollte außerdem nicht zu weich sein, lieber vorher ein paar Stunden offen stehen lassen. Dann frage ich mich, wie lange sich so eine Mittagsmahlzeit wohl hinziehen mag... puh! Keine Ahnung, ob und was ich nun aus dem niederländischen Konzept übernehme.
*mein Einwand von wegen Kuhmilch und so wurde mit einer wegwerfenden Handbewegung abgetan
Mittwoch, 17. Dezember 2008
Arbeiter- und Migrantenkinder an der Uni
Ich erinnere mich noch sehr gut an meine erste Zeit an der Uni, an die Zweifel und Beklemmung, an das Gefühl grundsätzlich schlechter als die anderen zu sein. Im Spiegel gibt es einen interessanten Artikel zu dem Thema:
Studieren ist für viele Abiturienten selbstverständlich - für Arbeiter- oder Migrantenkinder nicht. Sie müssen sich oft ohne Unterstützung der Eltern durchbeißen und auf eigene Faust eine neue Welt erobern. Spezielle Programme geben Geld, Informationen, Selbstvertrauen. [mehr]
Studieren ist für viele Abiturienten selbstverständlich - für Arbeiter- oder Migrantenkinder nicht. Sie müssen sich oft ohne Unterstützung der Eltern durchbeißen und auf eigene Faust eine neue Welt erobern. Spezielle Programme geben Geld, Informationen, Selbstvertrauen. [mehr]
Dienstag, 16. Dezember 2008
6 Uhr
war dann Aufwachzeit mit insgesamt drei Unterbrechungen. Zweimal ließ er sich mit dem Schnuller wieder in den Schlaf begleiten, beim Dritten Mal half aber nichts, so daß ich nachdem ich gefühlte sieben Mal aus dem Bett geklettert bin, um ihn zu beruhigen ihn kurzerhand zu mir ins Bett geholt habe, wo er dann bis sechs Uhr schlief. Er hat also definitiv keinen Hunger, sondern... ja sondern...???
Montag, 15. Dezember 2008
abgefüllt
So, der Knilch schläft und nachdem, was der heute gefressen zu sich genommen hat, müßte er mindestens 13 bis 14 Stunden schlafen, ohne sich zu regen! Schauen wir mal was die Nacht so bringt...
aha
Gerade bekomme ich eine Rundmail unserer Schulkrankenschwester mit ein paar Richtlinien, wann die Kinder besser zu Hause bleiben sollten. U. a. bei Husten und Schnupfen, denn auch wenn sie sich ansonsten wohl fühlen sollten, würden sie die gefährlichen Bakterien an die anderen Kinder und Lehrer weitergeben. Ah ja.
Mittwoch, 10. Dezember 2008
'Id-ul Adha
war zwar bereits am Montag, doch da sich die Feierlichkeiten über drei Tage erstrecken bin ich gerade noch im zeitlichen Rahmen, allen also einen gesegneten letzten Feiertag. Ich kann kaum glauben, daß es schon wieder ein Jahr her ist!
(Sollte Aliya weiterhin sämtliche Züge und Waggons an die rote Lola hängen, muß ich nochmal los, um eine Akku-Lok zu besorgen! Das schafft nicht einmal Duracell)
Freitag, 5. Dezember 2008
besser
Diese Nacht nur etwa 11 Mal aufgewacht. Ich fühle mich einigermaßen ausgeschlafen und gehe jetzt den Koffer packen, es geht gleich nach Deutschland.
Mittwoch, 3. Dezember 2008
Weihnachtsgeschenke für Lehrer
Unsere Class-Mum schickte vor ein paar Tagen eine Rundmail mit der Bitte um Ideen, was wir den beiden Lehrern zu Weihnachten schenken könnten. Sie selber schlug vor, eine Art Lebensmittelkorb bei einem britischen Feinkosthändler zusammenstellen zu lassen.
Ich hatte Aliya neulich gefragt, ob sie in der Schule wieder geschlafen hätte (jedes Kind hat ein Kissen in der Schule, auf das es während einer speziellen rest-time sein Köpfchen betten kann). Auf die Frage, ob Mr. A und Miss H. auch geschlafen hätten, sagte sie, daß die beiden kein Kissen haben und wir ihnen Eines kaufen müßten. Daher hatte ich die Idee zwei Kopfkissen zu besorgen und ein Klassenfoto darauf drucken zu lassen.
Heute kam per Mail ein Vorschlag einer anderen Mutter: ein USB-Stick. Aha, dachte ich. Ein USB-Stick. Vielleicht verstehe ich als Muslim diese ganze Weihnachtsgeschichte ja nicht, aber ein USB-Stick zu Weihnachten, von einer Klasse Drei- bis Vierjähriger für ihre geliebten Klassenlehrer...? Hmmm... Andererseits würden sich diese Lehrer vielleicht doch eher über etwas Praktisches freuen, als über das 34. Klassenfoto-Kissen, Klassenfoto-Kaffeetasse, Klassenfoto-T-Shirt etc.
Ich weiß es nicht! Worüber freuen sich Grundschullehrer? Vielleicht kann ja Frau Antonmann Licht ins Dunkel bringen...
Ich hatte Aliya neulich gefragt, ob sie in der Schule wieder geschlafen hätte (jedes Kind hat ein Kissen in der Schule, auf das es während einer speziellen rest-time sein Köpfchen betten kann). Auf die Frage, ob Mr. A und Miss H. auch geschlafen hätten, sagte sie, daß die beiden kein Kissen haben und wir ihnen Eines kaufen müßten. Daher hatte ich die Idee zwei Kopfkissen zu besorgen und ein Klassenfoto darauf drucken zu lassen.
Heute kam per Mail ein Vorschlag einer anderen Mutter: ein USB-Stick. Aha, dachte ich. Ein USB-Stick. Vielleicht verstehe ich als Muslim diese ganze Weihnachtsgeschichte ja nicht, aber ein USB-Stick zu Weihnachten, von einer Klasse Drei- bis Vierjähriger für ihre geliebten Klassenlehrer...? Hmmm... Andererseits würden sich diese Lehrer vielleicht doch eher über etwas Praktisches freuen, als über das 34. Klassenfoto-Kissen, Klassenfoto-Kaffeetasse, Klassenfoto-T-Shirt etc.
Ich weiß es nicht! Worüber freuen sich Grundschullehrer? Vielleicht kann ja Frau Antonmann Licht ins Dunkel bringen...
KA-TAS-TRO-PHE
Ich bin ja durch Aliya als ehemaliges Schreikind einiges gewöhnt. Gelesen habe ich ja auch schon das Ein oder Andere. Aber was der kleine Prinz hier seit nunmehr zweieinhalb Wochen liefert, stellt alles in den Schatten. Ich schlafe keine Stunde mehr am Stück. Manchmal wiege ich ihn vier bis fünfmal hintereinander in den Schlaf, weil er immer aufwacht sobald ich ihn hinlege oder er schläft gnädigerweise 20 Minuten und wacht dann auf. Der Schlafmangel schwächt mein Immunsystem und macht mich völlig fertig. Der Gatte kann nicht helfen bzw. er hilft ja bereits, da er bei der kranken Pucki nächtigt, die auch alle naselang aufwacht. Ich fühle mich halbtot und habe nicht die geringste Ahnung, wie ich dieses Problem in den Griff bekommen kann.
Ein drittes Kind gibt es NUR in Verindung mit einer Nanny!!!
Sonntag, 30. November 2008
Besuch
Besucher lassen sich ja gemeinhin in zwei Kategorien teilen. Über die einen freut man sich am Tag der Ankunft, über die anderen dann, wenn sie wieder gehen. Zu letzter Kategorie gehört unsere alte Freundin MOE, die sich seit gestern schon wieder in Aliyas Ohr geladen hat. Wir fahren dann gleich mal zum Notdienst, um unsere neue Dr.oge AB zu erstehen.
Freitag, 28. November 2008
Zufälligkeiten
In Aliyas Klasse geht u.a. auch ein kleiner Ire namens Joshua (der Name kam bei uns auch in die engere Auswahl), seine sechs Monate alte Schwester heißt Alicia. Die Ähnlichkeit zu unseren Namen, also Junayd und Aliya finde ich doch recht frappierend.
Außerdem war neulich auf dem Spielplatz eine niederländische Mami, die ihre Kinder oft zur Ordnung rufen mußte: ein großer Bub namens Noah und seine kleine Schwester Zoe. Ein drittes Kind gab eswohl noch nicht.
Außerdem war neulich auf dem Spielplatz eine niederländische Mami, die ihre Kinder oft zur Ordnung rufen mußte: ein großer Bub namens Noah und seine kleine Schwester Zoe. Ein drittes Kind gab es
Samstag, 22. November 2008
Couscous deluxe!
Freitag, 21. November 2008
.
Was ist schlimmer besser? Fünf Stunden alleine mit Kleinkind und Baby im Zug oder eine Stunde alleine mit Kleinkind und Baby im Flieger?
Donnerstag, 20. November 2008
kriminalistisches Gespür
bewies das große Kind, während es beim Wickeln des kleinen Kindes zuschaute. Oh, Karotten, sagte es als es die orangefarbene Windelfüllung sah.
Dienstag, 18. November 2008
typisch Holland?!
Als wir heute wieder mal in einen Stau geraten sind, mußten die letzten Kilometer zur Schule ein wenig zügiger zurückgelegt werden, was dazu führte, daß ich eine Ampel bei knapp hellrot überfuhr. Ein gehetzter Blick in den Rückspiegel um mich zu vergewissern, daß sich Murphys Gesetz zufolge nicht irgendwelche Ordnungshüter hinter mir befanden zeigte mir, daß hinter mir vier (!) PKW und ein Kleinlaster auch noch über die Kreuzung gekommen sind. Und ich hielt mich für dreist...
Montag, 17. November 2008
30 Minuten
hat der Puck geschlafen. Ich lag daneben und dachte die ganze Zeit Du mußt schnell einschlafen, Dein Sohn schläft ja nie länger als 30-45 Minuten, also schnell einschlafen, schnell einschlafen...
Jetzt muß noch schnell Kaffee her und heute abend früh ins Bett!
Jetzt muß noch schnell Kaffee her und heute abend früh ins Bett!
5:15
Um 5:15 Uhr fand unsere, ohnehin recht bescheidene Nacht ein Ende. Gefühlte Trilliarden Mal, in Wirklichkeit nur sieben Mal bin ich aufgestanden, um den kleinen Prinzen wieder in den Schlaf zu wiegen.
Um kurz vor Vier kam dann Aliya zu uns ins Bett, um sich vom schlaftrunkenen Gatten erklären zu lassen, daß es für's Frühstück noch ein bißchen zu früh sei.
Mal schauen, vielleicht kann ich das Mini-Monster überreden nocheinmal zu schlafen, dann lege ich mich gleich dazu.
Um kurz vor Vier kam dann Aliya zu uns ins Bett, um sich vom schlaftrunkenen Gatten erklären zu lassen, daß es für's Frühstück noch ein bißchen zu früh sei.
Mal schauen, vielleicht kann ich das Mini-Monster überreden nocheinmal zu schlafen, dann lege ich mich gleich dazu.
Freitag, 14. November 2008
Löwenmutterschwester
Heute morgen wurde der kleine Prinz im hiesigen Gesundheitszentrum vermessen, gewogen und geimpft: 72,5 cm lang und 10250 g schwer ist er (das soll uns ihm erstmal einer nachmachen).
Als die Ärztin mit zwei Spritzen für die Impfung anrückte, machte Aliya, die die ganze Zeit still und schüchtern an meiner Seite stand, einen Satz nach vorn und schmiß sich hollywoodreif (!) schützend auf Junayds Oberschenkel. Diese komische Ärztin von heute war etwas irritiert, ich hingegen fand das sehr mutig und versuchte mein Schmunzeln zu unterdrücken.
Als die Ärztin mit zwei Spritzen für die Impfung anrückte, machte Aliya, die die ganze Zeit still und schüchtern an meiner Seite stand, einen Satz nach vorn und schmiß sich hollywoodreif (!) schützend auf Junayds Oberschenkel. Diese komische Ärztin von heute war etwas irritiert, ich hingegen fand das sehr mutig und versuchte mein Schmunzeln zu unterdrücken.
MOE
Aliya hat es wieder erwischt: Mittelohrentzündung. Nun ist sie also zu Hause was für den kleinen Prinzen eine echte Zumutung ist. Friedlich liegt er auf dem Boden bis die große Schwester meint, ihn zudecken, ausziehen oder anziehen zu müssen. Der arme Kerl!
Jumu'a mubaraka - einen gesegneten Freitag und ein schönes Wochenende.
Jumu'a mubaraka - einen gesegneten Freitag und ein schönes Wochenende.
Dienstag, 11. November 2008
Relikte aus Kindheitstagen
Ich erinnere mich genau an eine bestimmte Folge aus der Sendung mit der Maus, die ich als Kind einmal sah. Gezeigt wurde u.a. wie die Streifen in die Zahnpasta kommen. Dazu wurde eine leere Tube aufgeschnitten und gezeigt, daß das Gros der Tube mit weißer Paste gefüllt war und sich nur im oberen Teil die andersfarbige Paste befand, die dann beim Pressvorgang streifenartig in die Hauptmasse eingearbeitet wird. Natürlich habe ich das selber nachvollziehen müssen und schnitt einige Wochen später unsere vermeintlich leere Tube auf. Viel interessanter als die Streifenproblematik empfand ich aber die Tatsache, daß die "leere" Tube noch so viel Zahnpasta enthielt, daß sich jedes Familienmitglied nocheinmal hätte die Zähne putzen können. Seitdem schneide ich die "leeren" Tuben immer auf und puhle noch den letzten Rest Paste aus (funktioniert bei Mayonnaise-Tuben übrigens auch).
Irgendwann, vielleicht im Rentenalter, werde ich dann mal ausrechnen, wieviel Tausende an Euro ich damit gespart habe.
Irgendwann, vielleicht im Rentenalter, werde ich dann mal ausrechnen, wieviel Tausende an Euro ich damit gespart habe.
Freitag, 7. November 2008
1987
Es ist 1987. Ich bin in der vierten Klasse. Das erste Halbjahr ist nun fast um und die wohl wichtigste Entscheidung für die nächsten Jahre steht an: welche weiterführende Schule soll man in Zukunft besuchen?
Es ist Freitag. Der Schultag neigt sich dem Ende. Alle Kinder sitzen auf ihren Stühlen und können den Gong, der sie ins ersehnte Wochenende entlässt kaum erwarten. Frau G., meine damalige Klassenlehrerin fragt die Kinder, eines nach dem anderen, auf welche Schule es denn nach dem Sommer gehen möchte. Melanie und Sascha, die Zwillinge, möchten auf das Gymnasium. Matthias auf die Gesamtschule. Laura wird wohl auf die Realschule wechseln. Luigi, der erst vor ein paar Monaten aus Italien gekommen ist, muß wegen mangelnden Deutschkenntnissen mit der Hauptschule vorlieb nehmen. Auch Ersin wird auf die Hauptschule gehen.
Und Du S., auf welche Schule möchtest du denn gehen?
Auf’s Gymnasium, antworte ich ganz selbstverständlich. Und dann kam sie. Die Reaktion, die mein Leben nachhaltig prägen sollte. Frau G. wirft den Kopf in den Nacken und lacht aus vollem Halse über diese absurde Idee. Sie lacht gellend, minutenlang und scheint sich köstlich zu amüsieren. Im Klassenzimmer ist es mucksmäuschenstill. Alle Kinder schauen mich an. Ich laufe vor Scham rot an. In meinen Schläfen pocht und pulsiert es. Mein Hals fühlt sich an als wäre er zugeschnürt. Jetzt nur nicht weinen, denke ich und versuche, die Tränen wegzublinzeln. Mir war damals nicht bewusst wie ungeheuerlich mein Wunsch war. Ich, kleines Mädchen aus der Unterschicht. Tochter ausländischer Gastarbeiter. Auf ein Gymnasium? Sicherlich nicht. Das war damals nur Abkömmlingen der besseren Schichten zugänglich. Ganz sicher keinem Gastarbeiterkind. Niedergeschlagen gehe ich nach Hause. Natürlich erzähle ich zu Hause nichts von dem Vorfall, da ich mir nun, nach Frau G.’s Ausbruch sicher bin, unwissentlich ein wenig über die Stränge geschlagen zu haben. Ein wenig über meine Stränge geschlagen zu haben. Vielleicht täte ich besser daran, die Gesamtschule zu besuchen.
In der folgenden Woche ist Elternsprechtag. Meine Mutter sieht sich nicht nur mit Frau G. konfrontiert. Auch der Schuldirektor ist anwesend. Beide beteuern ihr, dass ihre Tochter für eine gymnasiale Schullaufbahn nicht geeignet sei. Gut, sie müsse mich nicht auf eine Hauptschule schicken, aber eine Gesamtschule wäre für mich mehr als genug. Meine Mutter kämpft wie eine Löwin und stellt klar, dass sie ihre Tochter auch dann auf das Gymnasium schicken würde, wenn die Grundschule sie für nicht bzw. vielleicht geeignet hält. Frau G. und der Direktor resignieren. Mit soviel Widerstand hatten sie nicht gerechnet.
Es ist 2001. Durch einen Zufall trifft meine Mutter nach Jahren auf meine alte Klassenlehrerin. Frau G. blinzelt und schaut meine Mutter an. Sind Sie nicht Frau E.? Die Mutter von S.? Ja, antwortet meine Mutter, die bin ich. Was ist denn aus S. geworden?, fragt Frau G.
Die hat ihr Abitur gemacht und studiert jetzt. Frau G. wird blass und wirkt betreten. Manchmal, sagt sie leise, manchmal können wir sehr ungerecht sein.
Es ist Freitag. Der Schultag neigt sich dem Ende. Alle Kinder sitzen auf ihren Stühlen und können den Gong, der sie ins ersehnte Wochenende entlässt kaum erwarten. Frau G., meine damalige Klassenlehrerin fragt die Kinder, eines nach dem anderen, auf welche Schule es denn nach dem Sommer gehen möchte. Melanie und Sascha, die Zwillinge, möchten auf das Gymnasium. Matthias auf die Gesamtschule. Laura wird wohl auf die Realschule wechseln. Luigi, der erst vor ein paar Monaten aus Italien gekommen ist, muß wegen mangelnden Deutschkenntnissen mit der Hauptschule vorlieb nehmen. Auch Ersin wird auf die Hauptschule gehen.
Und Du S., auf welche Schule möchtest du denn gehen?
Auf’s Gymnasium, antworte ich ganz selbstverständlich. Und dann kam sie. Die Reaktion, die mein Leben nachhaltig prägen sollte. Frau G. wirft den Kopf in den Nacken und lacht aus vollem Halse über diese absurde Idee. Sie lacht gellend, minutenlang und scheint sich köstlich zu amüsieren. Im Klassenzimmer ist es mucksmäuschenstill. Alle Kinder schauen mich an. Ich laufe vor Scham rot an. In meinen Schläfen pocht und pulsiert es. Mein Hals fühlt sich an als wäre er zugeschnürt. Jetzt nur nicht weinen, denke ich und versuche, die Tränen wegzublinzeln. Mir war damals nicht bewusst wie ungeheuerlich mein Wunsch war. Ich, kleines Mädchen aus der Unterschicht. Tochter ausländischer Gastarbeiter. Auf ein Gymnasium? Sicherlich nicht. Das war damals nur Abkömmlingen der besseren Schichten zugänglich. Ganz sicher keinem Gastarbeiterkind. Niedergeschlagen gehe ich nach Hause. Natürlich erzähle ich zu Hause nichts von dem Vorfall, da ich mir nun, nach Frau G.’s Ausbruch sicher bin, unwissentlich ein wenig über die Stränge geschlagen zu haben. Ein wenig über meine Stränge geschlagen zu haben. Vielleicht täte ich besser daran, die Gesamtschule zu besuchen.
In der folgenden Woche ist Elternsprechtag. Meine Mutter sieht sich nicht nur mit Frau G. konfrontiert. Auch der Schuldirektor ist anwesend. Beide beteuern ihr, dass ihre Tochter für eine gymnasiale Schullaufbahn nicht geeignet sei. Gut, sie müsse mich nicht auf eine Hauptschule schicken, aber eine Gesamtschule wäre für mich mehr als genug. Meine Mutter kämpft wie eine Löwin und stellt klar, dass sie ihre Tochter auch dann auf das Gymnasium schicken würde, wenn die Grundschule sie für nicht bzw. vielleicht geeignet hält. Frau G. und der Direktor resignieren. Mit soviel Widerstand hatten sie nicht gerechnet.
Es ist 2001. Durch einen Zufall trifft meine Mutter nach Jahren auf meine alte Klassenlehrerin. Frau G. blinzelt und schaut meine Mutter an. Sind Sie nicht Frau E.? Die Mutter von S.? Ja, antwortet meine Mutter, die bin ich. Was ist denn aus S. geworden?, fragt Frau G.
Die hat ihr Abitur gemacht und studiert jetzt. Frau G. wird blass und wirkt betreten. Manchmal, sagt sie leise, manchmal können wir sehr ungerecht sein.
Donnerstag, 6. November 2008
Heimweh
Ein Brotbackautomat, sei er auch noch so gut, kann aus einer holländischen Backmischung auch kein gutes deutsches Brot machen.
Montag, 3. November 2008
Peinlichkeiten aus dem Alltag
Wenn man sich setzen möchte und 200 m entfernt eine Bank erspäht, was tut man?
Richtig, man geht hin und setzt sich auf die Bank. Nur ich nicht. Ich setze mich daneben.
muß entzückend ausgesehen haben
Und ihr so?
Richtig, man geht hin und setzt sich auf die Bank. Nur ich nicht. Ich setze mich daneben.
Und ihr so?
Sonntag, 2. November 2008
netter Versuch
Mama, du brauchst mir morgen kein Wurstbrot zu machen, ich nehm' dann einfach Chips mit.
ja nee is klar
ja nee is klar
Samstag, 1. November 2008
Freitag, 31. Oktober 2008
da wäre ich mir nicht so sicher...
Lakritze wird in der chinesischen Medizin zu Entzündungshemmung verwendet. Außerdem hat man festgestellt, dass Lakritze in der Lage ist, Herpes-Viren zu bekämpfen. Allerdings ist fraglich, ob man die Menge Lakritze, die nötig wäre, eine Aphthe zu heilen, essen kann bzw. essen will.
.
Mama, wenn Junayd laufen kann, kaufen wir uns dann ein neues Baby?
auch keine schlechte Idee, so bliebe mir wenigstens ein erneuter Kaiserschnitt erspart
Sonntag, 26. Oktober 2008
eine Woche Istanbul
ist wie im Fluge vergangen. Schön wars und lecker! Wir hatten tolles Wetter, nette Leute mit Ausnahme einiger testosteronüberschüssiger Mittsechziger und eine phantastische Altstadt. Die kostenfreien Babysitter Oma und Opa haben wir ebenfalls mitgenommen. Trotzdem ist Sightseeing mit Kindern unter 20 Baby und Kleinkind ziemlich anstrengend. Fotos lade ich evtl. später (im Lauf der Woche) hoch, jetzt geht es erstmal zurück nach Holland...
Freitag, 17. Oktober 2008
böser Charlie
Wir machen uns gleich auf den Weg nach Deutschland, aber dieses Video wollte ich Euch nicht vorenthalten. Erstaunlich wie besonnen Charlies großer Bruder reagiert. Aliya hätte sich wahrscheinlich gerächt...
Donnerstag, 16. Oktober 2008
Identität enthüllt
Einen Gegenstand für jede Nation hätte ich nicht gehabt. Daher habe ich zu jedem Land drei Bilder, die etwas Landestypisches zeigen, auf Pappe geklebt. Für Deutschland wollte ich zunächst Goethe nehmen, aber Albert Einstein mit heraushängender Zunge fand ich kindgerechter! Die Zwillingswerke daher, weil ich in Solingen geboren und aufgewachsen bin.
Mittwoch, 15. Oktober 2008
Autsch!
Ein blauer Fleck ziert meine rechte Armbeuge. Ich werde mir wohl ein fahrbares Untergestell für den Maxi Cosi anschaffen müssen.
Dienstag, 14. Oktober 2008
der pure Streß
Mein heutiger Tag:
6:40 Uhr aufstehen (nach einer durchgehusteten Nacht seitens Junayd)
8:15 losfahren, um Aliya zur Schule zu bringen
9:00 von der Schule nach Hause (Zwischenstopp an der Apotheke, gefühlte Stunden nach einem Parkplatz gesucht, Maxi Cosi mitsamt Inhalt gefühlte 174 km zur Apo geschleppt, gefühlte 49 Minuten gewartet, um bedient zu werden)
10:00 zu Hause angekommen, Beipackzettel gelesen und festgestellt, daß der Hustensaft erst ab dem sechsten Lebensjahr eingenommen werden kann, für 0-6 jährige gibt es einen gesonderten Saft (mich über die beiden Apothekerinnen schwarz geärgert, die das bei einem solch gängigen Medikament hätten wissen müssen, unverzeihlich!, Junayd gefüttert, gewickelt und zum Schlafen gebracht
11:00 endlich frühstücken (nebenbei aufräumen), spülen, Telefon klingelt: der Gatte erkundigt sich nach unserem Befinden
11:30 Junayd wacht auf und ist knatschig, Kind beruhigen, hin- und herwiegen, kuscheln
12:00 Wäsche abhängen, zusammenlegen und wegräumen, Telefon klingelt: meine Mutter erkundigt sich unserem Befinden, Versuche zu bloggen mißlingen
13:00 staubsaugen, Telefon klingelt: xy sucht Rat für ihre Probleme
13:30 Junayd füttern, zwischendurch Fläschchen sterilisieren und Wasser ab- bzw. kochen
14:00 zur Apotheke fahren, um den Hustensaft umzutauschen, festgestellt, daß der Kinderhustensaft ausverkauft ist, muß also bestellt werden; ich frage, ob ich dann morgen früh vorbeikommen könnte, um den Saft zu holen, Apothekerin meint es sei nicht sicher, daß er morgen käme; ich unterdrücke einen Schreikrampf und vermisse Deutschland (vormittags bestellt -> nachmittags da, nachmittags bestellt -> am nächsten Morgen da!)
14:30 ich fahre weiter zur Schule
15:05 Aliya hat Schulschluß; wir fahren auf dem Weg nach Hause an zwei weiteren Apotheken vorbei, in beiden ist der fragliche Saft ausverkauft (erste Apotheke bekommt ihn wohl am Freitag wieder rein, super!, da bin ich schon in Deutschland)
16:00 Ankunft zu Hause und Anruf beim Gatten, um die Lage zu besprechen
16:15 wir fahren den Gatten abholen, um ins nahegelegene Einkaufszentrum zu fahren
17:00 im Einkaufstzentrum festgestellt, daß es dort keine einzige Apotheke gibt; ich unterdrücke einen Schreikrampf;
17:10 die Erlösung: Hustensaft kann man auch in der Drogerie kaufen; die erste von zwei Drogerien: Hustensaft -ja, wie hätte es auch anders sein sollen?!- ausverkauft!
die zweite Drogerie hatte dann noch ein Fläschchen, Gott sei Dank!
18:00 Ankunft zu Hause, essen, Junayd füttern, wickeln, Pyjama anziehen
19:00 der Gatte bricht auf zum ersten Elternabend, ich mache Aliya bettfertig und bringe beide Kinder zum Schlafen
19:30 beide Kinder schlafen, ein paar Sachen für morgen schon bereitlegen, meinen Tag bloggen
20:15 des Gatten Vortrag Korrektur lesen
ochnööööö, ismiralleszuviel!
6:40 Uhr aufstehen (nach einer durchgehusteten Nacht seitens Junayd)
8:15 losfahren, um Aliya zur Schule zu bringen
9:00 von der Schule nach Hause (Zwischenstopp an der Apotheke, gefühlte Stunden nach einem Parkplatz gesucht, Maxi Cosi mitsamt Inhalt gefühlte 174 km zur Apo geschleppt, gefühlte 49 Minuten gewartet, um bedient zu werden)
10:00 zu Hause angekommen, Beipackzettel gelesen und festgestellt, daß der Hustensaft erst ab dem sechsten Lebensjahr eingenommen werden kann, für 0-6 jährige gibt es einen gesonderten Saft (mich über die beiden Apothekerinnen schwarz geärgert, die das bei einem solch gängigen Medikament hätten wissen müssen, unverzeihlich!, Junayd gefüttert, gewickelt und zum Schlafen gebracht
11:00 endlich frühstücken (nebenbei aufräumen), spülen, Telefon klingelt: der Gatte erkundigt sich nach unserem Befinden
11:30 Junayd wacht auf und ist knatschig, Kind beruhigen, hin- und herwiegen, kuscheln
12:00 Wäsche abhängen, zusammenlegen und wegräumen, Telefon klingelt: meine Mutter erkundigt sich unserem Befinden, Versuche zu bloggen mißlingen
13:00 staubsaugen, Telefon klingelt: xy sucht Rat für ihre Probleme
13:30 Junayd füttern, zwischendurch Fläschchen sterilisieren und Wasser ab- bzw. kochen
14:00 zur Apotheke fahren, um den Hustensaft umzutauschen, festgestellt, daß der Kinderhustensaft ausverkauft ist, muß also bestellt werden; ich frage, ob ich dann morgen früh vorbeikommen könnte, um den Saft zu holen, Apothekerin meint es sei nicht sicher, daß er morgen käme; ich unterdrücke einen Schreikrampf und vermisse Deutschland (vormittags bestellt -> nachmittags da, nachmittags bestellt -> am nächsten Morgen da!)
14:30 ich fahre weiter zur Schule
15:05 Aliya hat Schulschluß; wir fahren auf dem Weg nach Hause an zwei weiteren Apotheken vorbei, in beiden ist der fragliche Saft ausverkauft (erste Apotheke bekommt ihn wohl am Freitag wieder rein, super!, da bin ich schon in Deutschland)
16:00 Ankunft zu Hause und Anruf beim Gatten, um die Lage zu besprechen
16:15 wir fahren den Gatten abholen, um ins nahegelegene Einkaufszentrum zu fahren
17:00 im Einkaufstzentrum festgestellt, daß es dort keine einzige Apotheke gibt; ich unterdrücke einen Schreikrampf;
17:10 die Erlösung: Hustensaft kann man auch in der Drogerie kaufen; die erste von zwei Drogerien: Hustensaft -ja, wie hätte es auch anders sein sollen?!- ausverkauft!
die zweite Drogerie hatte dann noch ein Fläschchen, Gott sei Dank!
18:00 Ankunft zu Hause, essen, Junayd füttern, wickeln, Pyjama anziehen
19:00 der Gatte bricht auf zum ersten Elternabend, ich mache Aliya bettfertig und bringe beide Kinder zum Schlafen
19:30 beide Kinder schlafen, ein paar Sachen für morgen schon bereitlegen, meinen Tag bloggen
20:15 des Gatten Vortrag Korrektur lesen
ochnööööö, ismiralleszuviel!
Montag, 13. Oktober 2008
Identitätsproblem
Jede Woche wird in der Schule eine bestimmte Thematik behandelt. Diese Woche lautet das Thema "Where we come from" und jedes Kind soll ein Objekt oder ein Foto aus seinem Herkunftsland mitbringen. Nun stellt sich mir die Frage, was ich Aliya mitgeben soll. Woher stammt sie denn? Ist sie deutsch-französisch? Oder algerisch-marokkanisch? Oder beides, d.h. ich müßte ihr vier Dinge mitgeben? Wie sehen das denn meine deutschen Leser? Geboren ist Aliya übrigens in Deutschland, falls das eine Rolle spielen sollte.
Für mich persönlich ist diese Frage ein echtes Problem, wobei sie für mich selber immer relativ einfach zu beantworten war, da meine Eltern beide aus dem gleichen Land nach Deutchland eingewandert sind. Für unsere Kinder allerdings wird es erheblich schwieriger. Und wenn unser Nachwuchs später wiederum Partner aus anderen Ländern hat, ist diese Frage kaum noch zu beantworten.
[Und falls jemand eine zündende Idee hat, was wir denn typisch Deutsches (kein Bierkrug bitte!)/Französisches/Algerisches oder Marokkanisches mitgeben könnten, dann immer her damit!]
Für mich persönlich ist diese Frage ein echtes Problem, wobei sie für mich selber immer relativ einfach zu beantworten war, da meine Eltern beide aus dem gleichen Land nach Deutchland eingewandert sind. Für unsere Kinder allerdings wird es erheblich schwieriger. Und wenn unser Nachwuchs später wiederum Partner aus anderen Ländern hat, ist diese Frage kaum noch zu beantworten.
[Und falls jemand eine zündende Idee hat, was wir denn typisch Deutsches (kein Bierkrug bitte!)/Französisches/Algerisches oder Marokkanisches mitgeben könnten, dann immer her damit!]
Sonntag, 12. Oktober 2008
2 Stunden
Täglich bin ich nun gute zwei Stunden unterwegs zur Schule bzw. von selbiger zurück nach Hause. Wenn es richtig gut läuft stecke ich auf der 11 km langen Strecke noch eine Stunde im Stau. Es wird Zeit für eine neue Bleibe. In unmittelbarer Nähe der Schule. Hier könnte es mir gefallen. Allerdings bräuchte ich dafür auch eine Putzfrau. Und einen Gärtner. Und jemanden, der mir die Bäder neu macht, ist ja furchtbar...
Freitag, 10. Oktober 2008
Donnerstag, 2. Oktober 2008
jedestowenigerschlaf
Je später man das Kind abends ins Bett bringt, desto eher wacht es am darauffolgenden Morgen wieder auf.
Dienstag, 30. September 2008
'Id mubarak
Dienstag, 23. September 2008
Liebeleien
Nach fast zwei Wochen Schule sind heute die beiden Worte Philipp und Bussa in einem Satz gefallen. Mein Mann hat sich vorhin die Autoschlüssel geschnappt und ist weggefahren. Eine Schrotflinte besorgen.
Dienstag, 16. September 2008
Freitag, 12. September 2008
kleines Helferlein
Heute mußte ich in Windeseile ein Fläschchen für Junayd vorbereiten, der bereits ordentlich vor sich hin meckerte. Als ich um die Ecke verschwand, verstummte der Knilch plötzlich und ich fragte mich schon, ob er plötzlich eingeschlafen sei oder was denn seine Aufmerksamkeit so sehr fesselte. Als ich dann mit fertiger Flasche zurückkam offenbarte sich mir des Rätsels Lösung: Aliya hatte sich neben ihn gehockt und lieh ihm zum Saugen ihren kleinen Finger :-).
Montag, 8. September 2008
Freitag, 5. September 2008
1. Schultag
Gestern hatte Aliya ihren ersten "Schultag". Bei der Einrichtung handelt es sich tatsächlich um eine Schule, die ersten beiden Jahre sind aber eher mit einem Kindergarten vergleichbar. Gestern waren wir dann für eine Stunde dort, um die beiden "Lehrer" und das Klassenzimmer kennenzulernen. Ab Ende nächster Woche wird Aliya dann täglich für ein paar Stunden hingehen, um dann Ende September von 8:50 bis 15:00 anderen den letzten Nerv zu rauben mit anderen Kindern zusammen zu sein.
Und wie jede Mutter betrachte ich diesen ersten Abnabelungsprozess mit einem lachenden und einem weinenden Auge.
Und wie jede Mutter betrachte ich diesen ersten Abnabelungsprozess mit einem lachenden und einem weinenden Auge.
Donnerstag, 4. September 2008
3 - 5
Es gibt Dinge, die darf man nicht bloggen! Letzte Nacht hat der Knilch von 3 bis 5 Uhr morgens in seiner Wiege vor sich hin geknöttert. Um 5 Uhr habe ich beschlossen ihn zum Einschlafen zu bewegen, da ich das ganze Genknöttere und mit den Armen wild Rumrudere nicht mehr ertragen konnte. Um 6 Uhr habe ich ihn dann entnervt gepuckt und in meine Arme gebettet. So habe ich, oder vielmehr haben wir wenigstens noch bis etwa 7:30 Uhr schlafen können. Ich bin gerädert, verrichte jetzt noch fix das Abendgebet und lege mich schlafen.
Gute Nacht liebe Blogwelt da draußen.
Gute Nacht liebe Blogwelt da draußen.
Mittwoch, 3. September 2008
ausgeschlafen
Nun gut, ausschlafen - das weiß ich selber - ist was anderes. Aber der kleine Prinz ist diese Nacht nur zweimal aufgewacht und hat dann bis sieben Uhr geschlafen. Sensationell für unsere Verhältnisse.
Ansonsten hangel ich mich momentan von Tag zu Tag, denn so ganz ohne Morgenkaffee ist der Tag doch eher schwierig zu bewältigen...
Ansonsten hangel ich mich momentan von Tag zu Tag, denn so ganz ohne Morgenkaffee ist der Tag doch eher schwierig zu bewältigen...
Sonntag, 31. August 2008
Ramadan sa'id!
Nach zwei Wochen Deutschland nun wieder im trauten Heim. Ich muß morgen noch Koffer auspacken, Einkäufe wegräumen, einkaufen, Wäsche waschen, Junayd baden, kochen und tausend andere Dinge erledigen.
Ich bin hundemüde, Gott sei Dank schlafen beide Kinder schon. Jetzt noch das Abendgebet verrichten, morgen früh um 4:45 Uhr zum Suhur (letzte Mahlzeit vor dem Sonnenaufgang) aufstehen und den Tag irgendwie managen bis der Gatte von der Arbeit kommt.
Allen muslimischen Lesern wünsche ich einen gesegneten Ramadan! Möge der Eure tatenreich sein, der Meine wird dieses Jahr wohl eher Kind- und Babybestimmt. Aber auch das sind alhamduliLah 'Ibadat (Gottesdienste).
Ich bin hundemüde, Gott sei Dank schlafen beide Kinder schon. Jetzt noch das Abendgebet verrichten, morgen früh um 4:45 Uhr zum Suhur (letzte Mahlzeit vor dem Sonnenaufgang) aufstehen und den Tag irgendwie managen bis der Gatte von der Arbeit kommt.
Allen muslimischen Lesern wünsche ich einen gesegneten Ramadan! Möge der Eure tatenreich sein, der Meine wird dieses Jahr wohl eher Kind- und Babybestimmt. Aber auch das sind alhamduliLah 'Ibadat (Gottesdienste).
Mittwoch, 20. August 2008
rosa
Wir sind angekommen. In der allesmußrosaseinvonderunterwäschebiszumessgeschirr-Phase. Ich finde das furchtbar! Außerdem frage ich mich, weshalb nur Mädchen von diesem Wahn heimgesucht werden. Von der allesmußblausein-Phase habe ich noch nie gehört. Oder schlägt sich das bei kleinen Jungs eher in der Bagger/Polizei- und Feuerwehrautos-Phase nieder?
Erwähnte ich, daß ich dieses rosa-Gedöns furchtbar finde?! Och nöö...
Erwähnte ich, daß ich dieses rosa-Gedöns furchtbar finde?! Och nöö...
Sonntag, 17. August 2008
Freitag, 15. August 2008
U 4
69 cm lang und 8080 g schwer. Ich muß jetzt fix noch ein paar Klamotten einkaufen. Momentan ziehe ich dem kleinen Prinzen noch 62 an, letzte Woche habe ich noch einen Strampler in 68 gewaschen und angezogen, der aber auch schon ziemlich straff saß. Ich denke, daß wir 68 dann einfach überspringen und direkt 74 nehmen werden.
RIESENTHEATER während der Untersuchung. Gebrüll ohne Ende! Ich bin jetzt schweißgetränktgebadet und genehmige mir eine zweite Dusche.
RIESENTHEATER während der Untersuchung. Gebrüll ohne Ende! Ich bin jetzt schweiß
Donnerstag, 14. August 2008
Mittwoch, 13. August 2008
nobelpreisverdächtig
Unsere Spielzeugkisten gewinnen im bespielten Zustand an Gewicht. Nur so kann ich mir erklären, weshalb die Pucki wohl in der Lage ist, die Spielzeugkisten aus dem Regal auf den Teppich zu hieven, sich jedoch weigert selbige nach dem Spielen wieder zurück zu stellen. Mit dem Argument sie seien ihr zu schwer.
Gleich heute abend werde ich den Gatten fragen, welchem physikalischen Gesetz dieses Phänomen unterliegt.
Gleich heute abend werde ich den Gatten fragen, welchem physikalischen Gesetz dieses Phänomen unterliegt.
Dienstag, 12. August 2008
Stolz und Vorurteil
Mit Stolz und Vorurteil darf ich hier verkünden, daß Junayd bereits greift. Mit Stolz deshalb, weil er vor etwa zwei Wochen damit angefangen hat, also mit nicht einmal 2,5 Monaten. Mit Vorurteil deshalb, weil sein bevorzugtes Greifobjekt - typisch Junge eben - die Löckchen seiner Schwester sind.
Montag, 11. August 2008
unendlich traurig
sind auch wir. Auch ich finde keine Worte, bin einfach nur fassungslos. Man kennt sich nicht. Trotzdem liest man regelmäßig aus dem Leben der Familie. In Gedanken bei Euch: Moritz Mama, Moritz und Baby inside.
Multitasking war gestern
Mit dem zweiten Kind gewann ich auch neue Fertigkeiten dazu. Ich kann morgens am Frühstückstisch sitzen, Junayd mit dem linken Arm haltend und der linken Hand die Flasche füttern, während ich mit der rechten Hand ein Marmeladenbrot für Aliya schmiere. Nebenbei diktiere ich dem Gatten per Telefon die Lebensmittel, die er noch besorgen muß.
Das ist kein Multitasking, damit könnte ich glatt Wettkönig(in) beim Gottschalk werden! Bin gespannt, was ich dann beim dritten Kind dazu lerne. Frau Limette streicht ja mal eben den Flur. Kassiopeia, ja von Kassiopeia will ich gar nicht erst anfangen. Ist mir ein Rätsel wieviel Aktivitäten die in 24 Stunden unterbringen kann.
Das ist kein Multitasking, damit könnte ich glatt Wettkönig(in) beim Gottschalk werden! Bin gespannt, was ich dann beim dritten Kind dazu lerne. Frau Limette streicht ja mal eben den Flur. Kassiopeia, ja von Kassiopeia will ich gar nicht erst anfangen. Ist mir ein Rätsel wieviel Aktivitäten die in 24 Stunden unterbringen kann.
gewichtige Frage
Alle promovierten Akademiker, die ich kenne hatten einen Doktorvater. Ich frage mich, ob man eine die Promotion betreuende Professorin auch als Doktorvater bezeichnen würde? Oder wäre sie dann eine Doktormutter?
Sonntag, 10. August 2008
Donnerstag, 7. August 2008
die Ausbeute
Für Aliya ist nur ein Kleid rausgesprungen, dafür habe ich für Junayd zugeschlagen, da schöne Jungenkleidung eher spärlich gesäht ist.
Mittwoch, 6. August 2008
Urlaubsrückstände
Kaum macht man mit dem Kind nur eine Woche Urlaub und geht somit des öfteren auswärts essen, schon schleicht sich eine entsprechende Erwartungshaltung ein.
Das Kind und ich sitzen heute in der Bank auf zwei Stühlchen mit einem kleinen Ablagetisch davor, warten darauf, daß man uns aufruft als Aliya fragt, ob man uns das Essen an den Tisch bringt. In Zukunft wieder etwas mehr Hausmannskost...
Das Kind und ich sitzen heute in der Bank auf zwei Stühlchen mit einem kleinen Ablagetisch davor, warten darauf, daß man uns aufruft als Aliya fragt, ob man uns das Essen an den Tisch bringt. In Zukunft wieder etwas mehr Hausmannskost...
Mitteilungsbedürfnis?
Anstatt zu bloggen, kann man auch einfach ein paar Dinge bei eb.ay verscherbeln.
Dienstag, 5. August 2008
Home, sweet home
Wieder zurück. Im Elsaß war es (wie immer im Sommer) viel zu heiß. So heiß, daß wir nicht einmal in den Genuß einer Tarte flambée gekommen sind. Dafür gab es in Straßburg viele wunderschöne Baby- und Kinderkleidung. Vielleicht präsentiere ich die Ausbeute später...
Der Ruckflug war angenehm, da wir Aliya immerhin dazu überreden konnten, während des Abflugs und der Landung angeschnallt sitzen zu bleiben.
Der Ruckflug war angenehm, da wir Aliya immerhin dazu überreden konnten, während des Abflugs und der Landung angeschnallt sitzen zu bleiben.
Mittwoch, 30. Juli 2008
Jungfernflug
Junayd hat seinen ersten Flug gestern bravouroes gemeistert. Wie immer war es Aliya, die nicht auf ihrem Sitz bleiben wollte und sich mitten im Landeanflug abgeschnallt hat... aber das kennen wir ja schon! Gott sei Dank hat der Flug nur eine Stunde gedauert, ansonsten haette der nette Stewart mehr schweizer Schokolade an uns abtreten muessen, um die Gemueter zu besaenftigen.
Montag, 28. Juli 2008
Windelfüllung
Nach dem heutigen Stuhlgang zu urteilen müßte der kleine Prinz nun um etwa 2,4 kg leichter sein. Gott sei dank hat er sich doch noch dazu entschlossen, den Balast heute loszuwerden. Ich habe die letzten beiden Tage schon befürchtet, daß er darauf wartet, morgen im Flieger gen Basel zu sitzen, um sein Geschäftchen zu verrichten. Das wäre eine fürchterliche Schweinerei geworden!
Freitag, 25. Juli 2008
ausgestöpselt
Da unsere Kinder wegen jedem Pups noch so kleinen Geräusch aufwachen, haben wir beschlossen das Telefon nach 21 Uhr auszustöpseln. Blöd nur, wenn man morgens regelmäßig vergißt, es wieder einzustöpseln!
Dienstag, 22. Juli 2008
Monster-Brownies
Montag, 21. Juli 2008
Sichtweise?
Gerade eben bei Schnuten diesen Beitrag gelesen und mich daran erinnert, daß ich vor nicht allzu langer Zeit eine Diskussion mit bester Freundin hatte, in der es um Ähnliches ging. Mein Mann ist ja ein Schatz! Er hilft mir mit den Kindern (vor allem nachts, da bin ich eher ungenießbar), hilft auch im Haushalt und überhaupt (möchte jetzt keinen Lobgesang auf meinen Gatten losbrechen).
Mich als Frau ärgern natürlich trotzdem einige Dinge, die er dann nicht tut. Ein Beispiel: er wickelt Aliya, räumt aber weder die Pipi-Windel, noch etwaige Kleidung (abends vor dem Schlafengehen) weg. Also muß ich nochmal ins Bad und hinter ihm herräumen.
Und jetzt die essentielle Frage, die über Glück und Leid einer Partnerschaft entscheidet: Soll ich mich darüber freuen, daß er mir das Wickeln abgenommen hat und das zu-Bett-bringen übernimmt oder mich darüber ärgern, daß er vergessen hat, hinterher aufzuräumen?
Prinzipiell habe ich mich für Ersteres entschieden, aber ich wäre keine Frau, wenn ich bisweilen nicht trotzdem verärgert rummaule...
Mich als Frau ärgern natürlich trotzdem einige Dinge, die er dann nicht tut. Ein Beispiel: er wickelt Aliya, räumt aber weder die Pipi-Windel, noch etwaige Kleidung (abends vor dem Schlafengehen) weg. Also muß ich nochmal ins Bad und hinter ihm herräumen.
Und jetzt die essentielle Frage, die über Glück und Leid einer Partnerschaft entscheidet: Soll ich mich darüber freuen, daß er mir das Wickeln abgenommen hat und das zu-Bett-bringen übernimmt oder mich darüber ärgern, daß er vergessen hat, hinterher aufzuräumen?
Prinzipiell habe ich mich für Ersteres entschieden, aber ich wäre keine Frau, wenn ich bisweilen nicht trotzdem verärgert rummaule...
*grübel*...
Kam mir gleich ein wenig merkwürdig vor: 1,25 kg für einen Hefezopf. Normalerweise verwende ich 350 g, was vollkommen ausreichend ist. Aber ich dachte, ich halt mich einfach mal streng an die Mengenangaben. Den Candy Cane Breakfast Roll habe ich gar nicht erst versucht, zu einem Spazierstock zu formen. Außerdem habe ich die iiih-pfui-bah-Zutaten weggelassen, die da wären: Rosinen und getrocknete Aprikosen. Dafür habe ich die Apfelmenge verdoppelt. Ist trotzdem oder vielleicht gerade deswegen ziemlich lecker geworden.

und der Teig hat sogar noch der/die/das Challah (welches Geschlecht auch immer der Hefezopf im Hebräischen haben mag) abgeworfen:

Falls eine mitlesende Cynthia-istin sich daran versuchen sollte, wäre ich um ein Feedback dankbar, da mir die Teigmasse als zu immens erscheint.
und der Teig hat sogar noch der/die/das Challah (welches Geschlecht auch immer der Hefezopf im Hebräischen haben mag) abgeworfen:
Falls eine mitlesende Cynthia-istin sich daran versuchen sollte, wäre ich um ein Feedback dankbar, da mir die Teigmasse als zu immens erscheint.
Samstag, 19. Juli 2008
48 Stunden
Was wir machen, machen wir richtig, wenn wir es denn machen! Diese Devise hat der kleine Prinz ganz eindeutig von mir: alle 48 Stunden hat mein Söhnchen Stuhlgang und kackt macht sich bis unter den Nacken voll. Eine beschi***** Überraschung, da ich das von Aliya überhaupt nicht kenne.
Vier
Dank Rieke hat es nun auch mich erwischt:
4 Jobs, die Du in Deinem Leben hattest
Dozentin für DaF
Dozentin für Arabisch
Nachhilfelehrerin
4 Filme, die Du immer wieder anschauen kannst
Zeit des Erwachens
die Verurteilten
Harry und Sally
Herr der Ringe
4 Orte, an denen du gern gewohnt hast
Solingen
Bonn
Erlangen (eigentlich Heroldsbach, aber das kennt ja keiner...)
Den Haag
4 TV-Serien, die Du gerne anschaust
mittlerweile schaue ich ja kein TV mehr, aber früher:
Medical Detectives
Akte X
CSI
4 Plätze, an denen Du im Urlaub warst
Tanger
Paris
Tetouan
in ganz naher Zukunft kommen noch Saudi Arabien, Dubai, USA und Algerien hinzu :-)
4 Webseiten, die Du täglich besuchst
Blogs
ebay
faz und suedeutsche
wetter.com
4 Deiner Lieblingsessen
Couscous
Salate
selbstgebackener (noch warmer) Kuchen
Tabouleh
4 Plätze, an denen Du im Augenblick gerne sein möchtest
Tanger
auf den Malediven
Buchhandel (vorzugsweise Bouvier in Bonn)
Kino
4 Jobs, die Du in Deinem Leben hattest
Dozentin für DaF
Dozentin für Arabisch
Nachhilfelehrerin
4 Filme, die Du immer wieder anschauen kannst
Zeit des Erwachens
die Verurteilten
Harry und Sally
Herr der Ringe
4 Orte, an denen du gern gewohnt hast
Solingen
Bonn
Erlangen (eigentlich Heroldsbach, aber das kennt ja keiner...)
Den Haag
4 TV-Serien, die Du gerne anschaust
mittlerweile schaue ich ja kein TV mehr, aber früher:
Medical Detectives
Akte X
CSI
4 Plätze, an denen Du im Urlaub warst
Tanger
Paris
Tetouan
in ganz naher Zukunft kommen noch Saudi Arabien, Dubai, USA und Algerien hinzu :-)
4 Webseiten, die Du täglich besuchst
Blogs
ebay
faz und suedeutsche
wetter.com
4 Deiner Lieblingsessen
Couscous
Salate
selbstgebackener (noch warmer) Kuchen
Tabouleh
4 Plätze, an denen Du im Augenblick gerne sein möchtest
Tanger
auf den Malediven
Buchhandel (vorzugsweise Bouvier in Bonn)
Kino
Freitag, 18. Juli 2008
Kloß im Hals
Gestern ist sie dann geflogen, die Dina, meine beste Freundin. Ihren Gatten hat es beruflich in die USA verschlagen. Und wenn ich ihr anfangs Mut zugeredet habe und mich ehrlich für sie und ihre Familie gefreut habe natürlich habe ich mich persönlich auch gefreut, habe ich doch jetzt ein günstiges Urlaubsziel ;-), bin ich jetzt doch ein wenig traurig, eine, nein vielmehr die Person nicht mehr in "unmittelbarer Nähe" (Den Haag - Bamberg) zu wissen, die in den letzten Jahren zu einem wichtigen Bestandteil meines Lebens geworden ist. Die täglichen Telefonate werden jetzt wohl erstmal versiegen. Ein bedrückendes Gefühl beschleicht mich, wenn ich daran denke, daß ich nicht mehr mal eben anrufen kann, um irgendetwas zu erfragen oder zu bequatschen.
Nächstes Jahr steht dann auf jeden Fall ein Besuch in South Carolina an, ich freu mich drauf...
Übrigens hat ihr Gatte bis letzter Woche hier seine Brötchen verdient. Nochmal Glück gehabt, was...?!
Nächstes Jahr steht dann auf jeden Fall ein Besuch in South Carolina an, ich freu mich drauf...
Übrigens hat ihr Gatte bis letzter Woche hier seine Brötchen verdient. Nochmal Glück gehabt, was...?!
Dienstag, 15. Juli 2008
tü-te-tä
An schlechten Tagen sagt der Gatte mehrmals täglich tü-te-tä! zu Aliya. Da ich der französischen Sprache mächtig bin, habe ich mir nie groß Gedanken gemacht, wie dieser Ausdruck auf Menschen wirken könnte, die kein Französisch verstehen. Gestern abend ist mir dann aufgefallen, wie merkwürdig das für nicht-frankophone Ohren klingen muß. Und? Kommt jemand drauf, was die Pucki ständig zu hören bekommt?
Sonntag, 13. Juli 2008
Nervennahrung
Dienstag, 8. Juli 2008
Raja Hawari
Von Gott sind wir und zu Ihm kehren wir zurück
"Wahrlich das Auge tränt, das Herz trauert und wir sprechen nur Worte, die unserem Herrn wohlgefällig sind. O Raja, wir sind wahrlich bei Deinem Abschied von Traurigkeit erfüllt!"
Eine schillernde Persönlichkeit ist am Freitag von uns gegangen. Nach langer Krankheit hat Allah (swt) ihre Seele zu sich gerufen. Ihr Tod ist ein großer Verlust, nicht nur für die Familie, sondern auch für tausende von Muslimen, für die sie Mutter, Schwester, Mentorin oder Freundin war.
Möge Allah (swt) ihr und uns vergeben und uns im Jenseits wieder miteinander vereinen.
Nachruf in deutscher und arabischer Sprache
"Wahrlich das Auge tränt, das Herz trauert und wir sprechen nur Worte, die unserem Herrn wohlgefällig sind. O Raja, wir sind wahrlich bei Deinem Abschied von Traurigkeit erfüllt!"
Eine schillernde Persönlichkeit ist am Freitag von uns gegangen. Nach langer Krankheit hat Allah (swt) ihre Seele zu sich gerufen. Ihr Tod ist ein großer Verlust, nicht nur für die Familie, sondern auch für tausende von Muslimen, für die sie Mutter, Schwester, Mentorin oder Freundin war.
Möge Allah (swt) ihr und uns vergeben und uns im Jenseits wieder miteinander vereinen.
Nachruf in deutscher und arabischer Sprache
Dienstag, 1. Juli 2008
Lagebericht
Ich wandere mit dem Kind im Arm im Wohnzimmer umher. Dabei schuckel ich ihn hin und her und summe vor mich hin. Schließt er die Augen, darf ich mich auf keinen Fall hinsetzen. Denn dann sind Augen und leider auch der Mund schneller wieder auf als mir lieb ist. Also weiter wandern bis er in den Tiefschlaf gefallen ist. Dann - nach gefühlten siebeneinhalb Jahren - lege ich ihn ins Bettchen. Ab dem Zeitpunkt kommt dann die 7-Minuten-Geschichte ins Spiel. Ich glaube fest, daß es Paare gibt (an dieser Stelle einen herzlichen Gruß an Larissa), die einfach keine normalen Kinder bekommen können. Und ich rede wohlgemerkt nicht von pflegeleichten Kindern, normal wäre schon ausreichend: eine oder zwei Stunden am Stück zu schlafen, das wäre traumhaft!
Samstag, 28. Juni 2008
7 Minuten
Jedesmal wenn ich Junayd in den Schlaf schaukel, singe, füttere, wandere etc., ich ihn vorsichtig, ja so behutsam wie ein rohes Ei in sein Bettchen lege den Atem dabei anhalte oder zumindest flach atme, das Zimmer geräuschlos verlasse, habe ich genau 7 Minuten Zeit, um zu kochen, die Wäsche zu machen, aufzuräumen, zu duschen, Zähne zu putzen, Kind Nr. 1 zu bespaßen, umzuziehen, zu waschen, staubzusaugen etc, bevor der kleine Gauner wieder wach wird und plärrt. Heute den sechsten Tag in Folge. Ich habe da eine Befürchtung, die mir das Blut in den Adern gefrieren läßt, nämlich daß ich mich schnellstmöglich an diesen Zustand gewöhnen sollte. Das wird sich sicher nicht so schnell ändern...
Ich gehe jetzt schlafen, gute Nacht!
Ich gehe jetzt schlafen, gute Nacht!
Donnerstag, 26. Juni 2008
Koliken
Ich hatte geglaubt, daß der Kelch an uns vorübergehen würde... Nun denn, immerhin sind wir im Besitz einer Packung Carum Carvi.
Sonntag, 22. Juni 2008
Hup Holland!
Samstag, 21. Juni 2008
Freitag, 20. Juni 2008
die Türken
sind der HAMMER!!! Das gibts doch nicht! Jetzt warten wir noch gespannt auf das Elfmeterschießen...
Besuch hat sich angekündigt
Meine Familie ist unterwegs nach Holland, um das Wochenende bei uns zu verbringen. Ich bringe schonmal meine Fiorettos in Sicherheit und stelle die zu bügelnde Wäsche demonstrativ ins Wohnzimmer.
Sklaventreiberin
Mama, kannst Du mir bitte das Blatt aufheben?
Nein, heb Du es auf, ich habe gerade Junayd auf dem Arm.
Nein Mama, Du sollst es aufheben!
Nein Aliya, Du hebst es bitte selber auf.
Nein Mama, ich habe gerade einen Buntstift in der Hand.
?
Solche Situationen spielen wir gerade mehrmals täglich durch. Die principessa meint sie sei tatsächlich blauen Blutes und ich ihre Kammerzofe. Und das natürlich ausgerechnet jetzt, da man uns auftrug, dem Kind ein hohes Maß an Selbständigkeit mitzugeben, bevor es dann im September in den "Kindergarten" kommt.
Nein, heb Du es auf, ich habe gerade Junayd auf dem Arm.
Nein Mama, Du sollst es aufheben!
Nein Aliya, Du hebst es bitte selber auf.
Nein Mama, ich habe gerade einen Buntstift in der Hand.
?
Solche Situationen spielen wir gerade mehrmals täglich durch. Die principessa meint sie sei tatsächlich blauen Blutes und ich ihre Kammerzofe. Und das natürlich ausgerechnet jetzt, da man uns auftrug, dem Kind ein hohes Maß an Selbständigkeit mitzugeben, bevor es dann im September in den "Kindergarten" kommt.
Donnerstag, 19. Juni 2008
Einfach- vs. Zweifachmutter
Heute mal was zum Lachen: vor drei Jahren habe ich sogar Aliyas Bodys gebügelt. Heute bin ich froh, wenn ich mich fünf Minuten hinsetzen kann, ohne daß eines der Kinder plärrt. Schlafen während des Tages ist natürlich unmöglich, zum Einen weil Aliya keinen Mittagsschlaf hält und zum Anderen weil der kleine Prinz höchstens 30 Minuten am Stück schläft. Mein Bügelberg wächst ins Unermeßliche, ich müßte dringend mal Schlaf nachholen, momentan funktioniere ich nur noch.
Mein derzeitiges Mantra: noch zwei Monate, noch zwei Monate, noch zwei Monate, dann haben wir September (Aliya kommt dann in eine Art Kindergarten; das Sensationelle daran: ich habe von 9 bis 15 Uhr nur ein Kind zu Hause; der Nachteil: ich muß sie hinbringen und auch wieder abholen und dafür mit dem Auto in die Den Haager City fahren, d.h. leider, daß ich auch Fahrzeiten miteinrechnen muß).
PS.: gerade fängt Junayd an zu knöttern, also wieder wach. Man beachte, daß ich ihn just vor dem Verfassen dieses Beitrages hingelegt habe. Ein Traum!
Mein derzeitiges Mantra: noch zwei Monate, noch zwei Monate, noch zwei Monate, dann haben wir September (Aliya kommt dann in eine Art Kindergarten; das Sensationelle daran: ich habe von 9 bis 15 Uhr nur ein Kind zu Hause; der Nachteil: ich muß sie hinbringen und auch wieder abholen und dafür mit dem Auto in die Den Haager City fahren, d.h. leider, daß ich auch Fahrzeiten miteinrechnen muß).
PS.: gerade fängt Junayd an zu knöttern, also wieder wach. Man beachte, daß ich ihn just vor dem Verfassen dieses Beitrages hingelegt habe. Ein Traum!
Dienstag, 17. Juni 2008
U 3
Innerhalb von drei Wochen sieben Zentimeter gewachsen. Kinder, stellt Euch vor ich hätte übertragen. Ein furchteinflößender Gedanke...
Ansonsten geht es dem kleinen Prinzen prächtig, nur zunehmen muß er noch a bissel, da er so schnell wächst.
Ansonsten geht es dem kleinen Prinzen prächtig, nur zunehmen muß er noch a bissel, da er so schnell wächst.
Freitag, 6. Juni 2008
2x3
Diese Nacht zwei Mal drei Stunden geschlafen. Schon viel besser als die grausige Nacht davor! Wenn jetzt nochmal drei Stunden dazu kommen, kann das Leben so weitergehen!
Dienstag, 3. Juni 2008
et voilà
Mesdames et Messieurs, je vous présente le petit prince:

Aliya als stolze "große Schwester":

Weil viele nach der Aussprache fragten: das "J" wird wie das g in "Rage" ausgesprochen und das "a" eher wie "ä" (also dschunäyd), falls das jetzt verständlich war...
Der Name bedeutet "kleiner Kämpfer" (selbstverständlich für eine gerechte Sache!), weil im Bauch immer so viel geboxt und getreten wurde ;-) und findet sich außerdem auch in der Geschichte islamischer Gelehrter wieder.
Aliya macht sich vorbildlich als große Schwester, ist kaum eifersüchtig (nur die Abgabe des Kinderwagens macht dem faulen Fräulein ein wenig zu schaffen) und bedeckt bébé regelmäßig mit Küßchen.
Der kleine Prinz ist natürlich nicht so anstrengend wie einst Aliya (gut, es sind erst zwei Wochen vergangen), aber unheimlich huuuungrig!
Ich bin immer noch hundemüde und muß langsam daran arbeiten, mein Schlafdefizit aufzuholen. Daher: gute Nacht!
Aliya als stolze "große Schwester":
Weil viele nach der Aussprache fragten: das "J" wird wie das g in "Rage" ausgesprochen und das "a" eher wie "ä" (also dschunäyd), falls das jetzt verständlich war...
Der Name bedeutet "kleiner Kämpfer" (selbstverständlich für eine gerechte Sache!), weil im Bauch immer so viel geboxt und getreten wurde ;-) und findet sich außerdem auch in der Geschichte islamischer Gelehrter wieder.
Aliya macht sich vorbildlich als große Schwester, ist kaum eifersüchtig (nur die Abgabe des Kinderwagens macht dem faulen Fräulein ein wenig zu schaffen) und bedeckt bébé regelmäßig mit Küßchen.
Der kleine Prinz ist natürlich nicht so anstrengend wie einst Aliya (gut, es sind erst zwei Wochen vergangen), aber unheimlich huuuungrig!
Ich bin immer noch hundemüde und muß langsam daran arbeiten, mein Schlafdefizit aufzuholen. Daher: gute Nacht!
Mittwoch, 28. Mai 2008
Zahnarztbesuch
Nachdem schon im März diese schröckliche Diagnose über uns hereingebrochen ist, hatten wir nun endlich den Termin, an dem dieses Problemchen behoben werden sollte. Die erste gute Nachricht: sie hatte nur ein Löchlein, nicht zwei!
Papa schwang sich auf den Zahnarztstuhl, packte das Kind obenauf und die Zahnärztin konnte ihrer Leidenschaft frönen und Löchlein stopfen. Aliya hat sich tapfer geschlagen und das Mündchen anstandslos weit aufgesperrt. So, jetzt hoffe ich, daß sich diese Geschichte damit erledigt hat!
Eine befreundete Zahnärztin hatte mir übrigens auch geraten, die Backenzähne alle drei Monate mit einem Fluor-Lack versiegeln zu lassen. Ich denke, daß ich das in naher Zukunft auch mal in Angriff nehmen werde.
Papa schwang sich auf den Zahnarztstuhl, packte das Kind obenauf und die Zahnärztin konnte ihrer Leidenschaft frönen und Löchlein stopfen. Aliya hat sich tapfer geschlagen und das Mündchen anstandslos weit aufgesperrt. So, jetzt hoffe ich, daß sich diese Geschichte damit erledigt hat!
Eine befreundete Zahnärztin hatte mir übrigens auch geraten, die Backenzähne alle drei Monate mit einem Fluor-Lack versiegeln zu lassen. Ich denke, daß ich das in naher Zukunft auch mal in Angriff nehmen werde.
Dienstag, 27. Mai 2008
der Unterschied
zu Aliya liegt darin, daß Junayd's Geschrei nicht so markerschütternd ist. Na das ist doch was, oder?!
(Fotos gibt es leider erst ab Freitag)
(Fotos gibt es leider erst ab Freitag)
Montag, 26. Mai 2008
Junayd
Mit einem Kampfgewicht von 4100g, verteilt auf 54 cm und einem Kopfumfang von 38 cm hat sich der kleine Puck nun doch schon am 20.05. auf den Weg zu uns gemacht.
Die Wehen setzten mittags ein, die Fruchtblase platzte und schon überschlugen sich die Ereignisse. Die Wehen wurden von jetzt auf gleich ziemlich stark und kamen alle zwei Minuten. Schwester Nr. 4 rief uns dann schnell ein Taxi, schnappte sich meine Tasche und ab ging es ins Krankenhaus (erstaunlich wie schnell Taxifahrer fahren können, wenn sie Angst haben den Geburtshelfer spielen zu müssen).
Im Krankenhaus angekommen haben wir natürlich für allgemeine Erheiterung gesorgt, da wir uns nur Stunden zuvor auf den folgenden Tag geeinigt hatten. Ganz spannend hat es der Gatte gemacht, der mit Lichtgeschwindigkeit von Holland herdüsen mußte und wirklich auf die Minute genau in den Kreißsaal gerannt kam (ich hatte bereits die Spinalanästhesie hinter mir).
Die Sectio verlief problemlos, von den Schmerzen und Unannehmlichkeiten danach möchte ich hier gar nicht erst anfangen...
Fotos und einen Bericht zur aktuellen Lage (ich will den Teufel nicht an die Wand malen, aber diese Schreierei kommt mir doch sehr bekannt vor...) gibt es später. Der kleine Puck ist nach 4 Minuten Schlaf wieder aufgewacht.
Die Wehen setzten mittags ein, die Fruchtblase platzte und schon überschlugen sich die Ereignisse. Die Wehen wurden von jetzt auf gleich ziemlich stark und kamen alle zwei Minuten. Schwester Nr. 4 rief uns dann schnell ein Taxi, schnappte sich meine Tasche und ab ging es ins Krankenhaus (erstaunlich wie schnell Taxifahrer fahren können, wenn sie Angst haben den Geburtshelfer spielen zu müssen).
Im Krankenhaus angekommen haben wir natürlich für allgemeine Erheiterung gesorgt, da wir uns nur Stunden zuvor auf den folgenden Tag geeinigt hatten. Ganz spannend hat es der Gatte gemacht, der mit Lichtgeschwindigkeit von Holland herdüsen mußte und wirklich auf die Minute genau in den Kreißsaal gerannt kam (ich hatte bereits die Spinalanästhesie hinter mir).
Die Sectio verlief problemlos, von den Schmerzen und Unannehmlichkeiten danach möchte ich hier gar nicht erst anfangen...
Fotos und einen Bericht zur aktuellen Lage (ich will den Teufel nicht an die Wand malen, aber diese Schreierei kommt mir doch sehr bekannt vor...) gibt es später. Der kleine Puck ist nach 4 Minuten Schlaf wieder aufgewacht.
Dienstag, 20. Mai 2008
Murphys Gesetz?
Inkontinenz, Tritt auf die Blase oder marginaler Fruchtwasserabgang? Und dazu ausgerechnet jetzt, wo wir für morgen früh den Kaiserschnitt angesetzt haben, richtig fiese Aua-Wehen? Was mache ich denn jetzt? Den Gatten in Den Haag anrufen und ihn bitten evtl. doch jetzt schon loszufahren, anstatt heute nachmittag?
Erstmal tief durchatmen und versuchen auszuharren... Mal schauen was der heutige Tag noch so bringt.
Erstmal tief durchatmen und versuchen auszuharren... Mal schauen was der heutige Tag noch so bringt.
morgen also...
Heute hatte ich den lang ersehnten Krankenhaustermin, um nocheinmal zu prüfen, wie die Geburt vonstatten gehen soll. Nach der Untersuchung dann die große Enttäuschung: wir kommen um eine erneute Sectio nicht herum. Zu schmales Becken, zu großes Kind (aktuellste Schätzung liegt bei 4500g; zum Vergleich Alyia: 3400g bei 49 cm). Ich sollte zunächst direkt dableiben, habe dann aber doch noch um einen Tag "Vorbereitung" gebeten.
Die Enttäuschung ist doch recht groß, weil somit die Chance auf ein normales Geburtserlebnis definitiv vertan ist. Das war es dann. Ein für allemal. Andererseits sollte man natürlich dankbar sein, daß man in einer Zeit lebt, in der es die Möglichkeit einer Sectio gibt.
morgen also...
Die Enttäuschung ist doch recht groß, weil somit die Chance auf ein normales Geburtserlebnis definitiv vertan ist. Das war es dann. Ein für allemal. Andererseits sollte man natürlich dankbar sein, daß man in einer Zeit lebt, in der es die Möglichkeit einer Sectio gibt.
morgen also...
Montag, 19. Mai 2008
Baby ist da!
Nein, nicht unseres! Sondern Junes! Die kleine Lola hat heute nacht den Weg zu uns gefunden. Wir freuen uns sehr für Euch und wünschen Euch alles erdenklich Gute! Möget ihr bald wohlbehalten wieder nach Hause entlassen werden.
Und danke an Frau Antonmann für die wertvolle Information ;-)
Und danke an Frau Antonmann für die wertvolle Information ;-)
Sonntag, 18. Mai 2008
Samstag, 17. Mai 2008
Freitag, 16. Mai 2008
Abschiedsparty
So, heute nun die 40. SSW. Ich denke, das war die letzte Nacht, die der kleine Puck in meinem Bauch verbracht hat. Nach dem Tumult letzter Nacht zu urteilen, tobte eine wilde Abschiedsparty. Anders kann ich mir das Tohuwabohu, das mich Stunden wachgehalten hat, nicht erklären.
Ansonsten werde ich die Einnahme der geschroteten Leinsamen jetzt mal lassen. Den gestrigen Würgereflexen konnte ich nur mühsam Herr werden.
Die Schmerzen in den Oberschenkelinnenseiten nehmen dramatisch zu. So sehr, daß ich gestern den Tag damit verbracht habe zu prüfen, ob ich nicht möglicherweise an einer Symphysenlockerung leide. Schlauer bin ich zwar immer noch nicht, ich denke aber, daß dem nicht sosein kann ist.
Ansonsten werde ich die Einnahme der geschroteten Leinsamen jetzt mal lassen. Den gestrigen Würgereflexen konnte ich nur mühsam Herr werden.
Die Schmerzen in den Oberschenkelinnenseiten nehmen dramatisch zu. So sehr, daß ich gestern den Tag damit verbracht habe zu prüfen, ob ich nicht möglicherweise an einer Symphysenlockerung leide. Schlauer bin ich zwar immer noch nicht, ich denke aber, daß dem nicht so
Dienstag, 13. Mai 2008
ET - 10
"Niemals wird der Muslim Anstrengung, Krankheit, Trübsal, Kummer, Übel oder Schaden erleiden, sogar wenn ihn ein Dorn sticht, ohne daß Allah ihm dies als Sühne für seine Sünden zurechnet." Muhammad der Prophet Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm
Wie aus obigem Hadith ersichtlich ist, werden mir sämtliche Unannehmlichkeiten, die ich erleide, vergolten.
Nun frage ich mich, ob ich - wie ja bei der letzten Schwangerschaft auch - völlig "umsonst" geburtsvorbereitende Maßnahmen ergreife, die wegen eines möglichen Kaiserschnitts dann doch nich benötigt werden.
* täglich 3 Tassen Himbeerblättertee *brrrr*
* täglich 1 EL geschroteten Leinsamen
* Dammassage
* Heublumendampfsitzbäder
Ich bin gespannt, ob sich all diese Leckereien wieder einmal als überflüssig herausstellen werden.
Ach und die Pucki, die ist heute irgendwie auch schwanger. Zumindest den extremen Gefühlsschwankungen nach zu urteilen...
Wie aus obigem Hadith ersichtlich ist, werden mir sämtliche Unannehmlichkeiten, die ich erleide, vergolten.
Nun frage ich mich, ob ich - wie ja bei der letzten Schwangerschaft auch - völlig "umsonst" geburtsvorbereitende Maßnahmen ergreife, die wegen eines möglichen Kaiserschnitts dann doch nich benötigt werden.
* täglich 3 Tassen Himbeerblättertee *brrrr*
* täglich 1 EL geschroteten Leinsamen
* Dammassage
* Heublumendampfsitzbäder
Ich bin gespannt, ob sich all diese Leckereien wieder einmal als überflüssig herausstellen werden.
Ach und die Pucki, die ist heute irgendwie auch schwanger. Zumindest den extremen Gefühlsschwankungen nach zu urteilen...
Freitag, 9. Mai 2008
ET-14
* Zweiter Zuckerbelastungstest hat sich als negativ herausgestellt, also keine Schwangerschaftsdiabetes.
* Es wird wohl ein strammer Bursche: wiegt jetzt schon über 4000g, Panik steigt in mir auf, da ich ja Zustand nach Sectio bin.
* Gyn sagt, daß ich wohl keine Kleidung in Größe 56 bräuchte. Welch eine wundervolle Nachricht angesichts der Tatsache, daß ich ausschließlich Kleidung in Größe 56 gewaschen und mit nach Deutschland gebracht habe. In 62 habe ich kaum etwas und das Wenige liegt in einer Tüte in Holland. Jetzt nochmal einkaufen gehen? Never ever! Ich bin kaum in der Lage, mich schmerzfrei zu bewegen. Pech gehabtdicker kleiner Mann, dann sitzen die Strampler halt ein bissel stramm um die Hüften tut meine Kleidung bei mir ja auch schon.
* Wehen habe ich schon seit Tagen, doch leider keine, die stark genug wären, ein Baby in die Welt zu befördern.
* Erwähnte ich bereits, daß ich keine Lust mehr habe? Ich bin jetzt nun endlich in dem Schwangerschaftsstadium angelangt, in dem einem ein nächtlich schreiendes Baby lieber ist, als die Last weiterhin mit sich herumzutragen.
* Es wird wohl ein strammer Bursche: wiegt jetzt schon über 4000g, Panik steigt in mir auf, da ich ja Zustand nach Sectio bin.
* Gyn sagt, daß ich wohl keine Kleidung in Größe 56 bräuchte. Welch eine wundervolle Nachricht angesichts der Tatsache, daß ich ausschließlich Kleidung in Größe 56 gewaschen und mit nach Deutschland gebracht habe. In 62 habe ich kaum etwas und das Wenige liegt in einer Tüte in Holland. Jetzt nochmal einkaufen gehen? Never ever! Ich bin kaum in der Lage, mich schmerzfrei zu bewegen. Pech gehabt
* Wehen habe ich schon seit Tagen, doch leider keine, die stark genug wären, ein Baby in die Welt zu befördern.
* Erwähnte ich bereits, daß ich keine Lust mehr habe? Ich bin jetzt nun endlich in dem Schwangerschaftsstadium angelangt, in dem einem ein nächtlich schreiendes Baby lieber ist, als die Last weiterhin mit sich herumzutragen.
Donnerstag, 8. Mai 2008
Mittwoch, 7. Mai 2008
Donnerstag, 1. Mai 2008
Wie sollte es anders sein?!
Vorgestern gab es Pasta tricolore. FEHLER!!! Während des gesamten Mittagessens mußte ich mir diverse Erklärungen einfallen lassen, weshalb es denn keine blauen Nudeln gibt. Immer wieder unglaublich, daß mit Kindern so banale Dinge wie bunte Pasta zu einem Spießroutenlauf werden können. Mamma mía, in Zukunft wieder ganz normale Nudeln und basta!
Dienstag, 29. April 2008
Zelt
Gestern habe ich sämtliche festlich anmutenden Kleidungsstücke anprobiert, da am Freitag ein Freund (neuerdings sind wir ja sogar verwandt/-schwägert) heiratet. Es werden etwa 800 Gäste erwartet und ich habe nichts, worin ich nicht aussehe wie ein Walroß oder mich fühle wie ein Nilpferd. Falls jemand meiner Leserschaft also noch ein Zelt aus dem letzten Sommerurlaub auf dem Dachboden hat, der möge es mir doch bitte zukommen lassen. Schwanger sein kann manchmal richtig unschön sein...
Montag, 28. April 2008
Eigentlich...
Donnerstag, 24. April 2008
Schrotteuse II
Hab ich noch was vergessen? Ja richtig: die Kaffeemaschinen. Warum ich das heute blogge? Na weil es heute gleich Teil 2 meiner Pechsträhne gab. Zur Vorgeschichte: im Spätherbst oder Winter letzten Jahres ist mir die Glaskanne der Kaffeemaschine beim Spülen (man beachte das Element Wasser!) aus der Hand gerutscht und im Waschbecken zerschellt. Sehr dumm das Ganze, da das Gerät an sich ja noch einwandfrei funktioniert, der Preis einer Ersatzkanne aber so hoch ist, daß man sich getrost eine neue Maschine kaufen kann. Brauchte ich aber nicht, bin einfach schnell hoch auf den Speicher gelaufen und habe die letzte von acht (!) Kaffeemaschinen aus dem Karton gefischt, die wir zur Hochzeit geschenkt bekamen. Eine Rowenta mit Thermoskanne, nichts aus Glas, aber leider super unpraktisch für einen Haushalt, in dem nur eine Person ein bis zwei Tassen Kaffee pro Tag trinkt.
Heute morgen dann der gleiche Tatort, der gleiche Tatvorgang, nur dasOpfer Objekt war ein anderes. Diesmal rutscht mir der Filterbehälter aus den Händen und das winzige Plastikröhrchen, mit welchem man den Behälter an die Kaffeemaschine anbringt, bricht ab. Jetzt hängt der er mit dem Filterpapier wie der schiefe Turm von Pisa an der Maschine. Mal sehen wie morgen dann der Kaffee schmeckt. Da ich aber seit einem halben Jahr mit diesem wunderhübschen Stück liebäugel, sollte ich den heutigen Vorfall vielleicht unter der Kategorie "Zeichen des Himmels" abspeichern ;-)
Heute morgen dann der gleiche Tatort, der gleiche Tatvorgang, nur das
Mittwoch, 23. April 2008
Schrotteuse
Ich persönlich würde mich nicht als besonders tollpatschigen Menschen bezeichnen. Allerdings scheine ich ganz besonders großes Pech mit der Kombination technische Geräte und Wasser zu haben. Das erste Mal widerfuhr mir dieses Mißgeschick im Dezember 2005. Ich hatte bereits den Großteil meiner Diplomarbeit fertig und wollte mit Aliya auf dem Arm noch ein paar Dinge am Laptop überfliegen. Ich setze mich also vor meine Arbeit und wollte just einen Schluck aus der Wasserflasche nehmen, als das Kind eine ruckartige Bewegung macht. Und es kam wie es kommen mußte: etwa ein Glas Wasser ergoß sich aus der vollen Wasserflasche auf den Bildschirm und die Tastatur. Das Letzte, was ich sehe, ist wie der Bildschirm von oben nach unten schwarz wird und sich somit auf Nimmerwiedersehen verabschiedet.
Im Mai letzten Jahres dann das zweite Malheur: ich packe mein recht neues, echt stylisches Handy in die Handtasche und weil ich die Pucki noch im Schlepptau habe, auch ein mit Wasser befülltes Avent-Fläschchen. Nie hatte ich Probleme mit den Flaschen, nie sind die ausgelaufen. Aber an eben jenem Tag..., nun ja, seitdem hatte ich kein Handy mehr. Zumindest bis zum letzten Samstag...
Und damit läute ich ein zum nächsten groben Schnitzer. In Anbetracht der Tatsache, daß der Entbindungstermin immer näher rückt, dachte sich der Gatte, daß es ganz nützlich sei, mich - für den Fall der Fälle - wieder mit einem Handy auszustatten. Gott sei Dank (und das ist das einzig Gute an dieser vermaledeiten Geschichte) habe ich darauf bestanden, sein altes Handy zu benützen, er solle das Neue nehmen. Um es kurz zu machen: eben dieses Handy ist mir gerade vom Sofa gerutscht undich glaube es immer noch nicht genau in mein Wasserglas geplumpst.
Im Mai letzten Jahres dann das zweite Malheur: ich packe mein recht neues, echt stylisches Handy in die Handtasche und weil ich die Pucki noch im Schlepptau habe, auch ein mit Wasser befülltes Avent-Fläschchen. Nie hatte ich Probleme mit den Flaschen, nie sind die ausgelaufen. Aber an eben jenem Tag..., nun ja, seitdem hatte ich kein Handy mehr. Zumindest bis zum letzten Samstag...
Und damit läute ich ein zum nächsten groben Schnitzer. In Anbetracht der Tatsache, daß der Entbindungstermin immer näher rückt, dachte sich der Gatte, daß es ganz nützlich sei, mich - für den Fall der Fälle - wieder mit einem Handy auszustatten. Gott sei Dank (und das ist das einzig Gute an dieser vermaledeiten Geschichte) habe ich darauf bestanden, sein altes Handy zu benützen, er solle das Neue nehmen. Um es kurz zu machen: eben dieses Handy ist mir gerade vom Sofa gerutscht und
Dienstag, 22. April 2008
die Klinke
Wir geben uns hier scheinbar die Klinke oder vielleicht den Noro-Virus? in die Hand. Weiter geht es mit der fröhlichen Kotzeritis. Heutige Hauptdarstellerin: der Aliya ihre Mudda. Bin zwar fix und alle, aber lieber ich krank, als Aliya, die alle sieben Minuten herzzereißend nach einer halben Banane fragt, die dann doch nicht im Magen bleibt. Eine Woche noch der Dinge harren, dann geht es ab nach Deutschland...
Montag, 21. April 2008
"zum Kotzen"
Der Gatte und Aliya fiebern und übergeben sich um die Wette. Aliya liegt ganz klar vorn. Die Ärmste ist total hinüber und schläft bereits den ganzen Vormittag. Werde versuchen für heute nachmittag einen Termin bei einem dieser Quacksalber hier zu bekommen, vielleicht kann der dann wenigstens sagen, ob dieser erbärmliche Zustand auf den Besuch im Fischrestaurant zurückzuführen ist, den die beiden Freitag abend (ohne mich!) noch gemacht haben. Aber eigentlich unwahrscheinlich, wenn die ganze Misere erst Sonntag morgen ausgebrochen ist oder?
Allerdings schön zu sehen, daß man selbst im 9. Schwangerschaftsmonat erstaunlich agil sein kann und bei den ersten Würgelauten seitens des Töchterleins in Millisekunden den Spucknapf herbeiholt. Aus und vorbei die Zeiten, in denen ich wie ein Schiff auf hoher Seemitten im schlimmsten Orkan gemächlich von Zimmer zu Zimmer geschwankt bin...
Allerdings schön zu sehen, daß man selbst im 9. Schwangerschaftsmonat erstaunlich agil sein kann und bei den ersten Würgelauten seitens des Töchterleins in Millisekunden den Spucknapf herbeiholt. Aus und vorbei die Zeiten, in denen ich wie ein Schiff auf hoher See
Donnerstag, 17. April 2008
100 cm
Rien ne va plus. 100 cm Bauchumfang sind mehr als ich vertragen kann. Ich kann nicht mehr, ich will nicht mehr jammern, von mir aus kann es losgehen vielleicht noch das Wochenende abwarten, dann sind auch die Strampler und der Kinderwagenbezug gewaschen.
Mittwoch, 16. April 2008
erster Peuter-Speelzaal-Tag
Heute hatte die Pucki ihren ersten Spielgruppen/Kindergartentag. Meine anfänglichen Bedenken, daß sie einen Riesenskandal veranstalten wird, weil die Mudda sich verabschiedet, waren völlig unbegründet. Sie hat zwar nicht gerade glücklich dreingeschaut, aber immerhin sang- und klanglos akzeptiert, daß ich wegging. Die schwierige Situation mußte dann mittags beim Abholen gemeistert werden: das kleine Monster wollte nicht heim und ich mußte mich zu dem Versprechen abringen, ein nachmittägliches Treffen mit ihrer Freundin Y. zu arrangieren. Alles in allem war es super! Sowohl für sie, als auch für mich: 3 Stunden Freizeit. Ich hätte mich schon viel früher um einen Platz bemühen müssen.
Dienstag, 15. April 2008
morgendliche Beobachtung
Montag, 14. April 2008
Nachtigall...
ick hörte dir seit Freitag trapsen... und tatsächlich, heute dann, gerade mal zwei Wochen genesen, die geröteten, geschwollenen, weiß gesprenkelten, entzündeten Mandeln. Ein echter Traum! Lymphknoten sind auch hübsch angeschwollen und drücken von innen so dermaßen auf die Ohren, daß jedes Schluckmanöver zu einer schmerzverzerrten Fratze meinerseits führt. Und als wäre dies nicht schon mehr als eine kurz-vor-der-Niederkunft-Stehende verkraften könnte, raubt Kind Nr. 1 mir den letzten, aber auch den allerallerletzten Nerv. Wobei ich der Fairness halber schreiben muß, daß Kind Nr. 2 dem in nichts nachsteht. Scheinbar werden irgendwelche Turnübungen veranstaltet, die wirklich unangenehm sind, da es weder eine Sitz-, noch Liegeposition gibt, die einigermaßen erträglich ist.
Heute mittag dann endgültig die Schwelle überschritten: klassisches Burn-out! Und während Mama heulend und schniefend auf dem Sofa sitzt, kommt die Pucki und fragt, ob ich Aua hätte. Nickend bejahe ich, woraufhin sie mir dann versichert, daß der Papa bald nach Hause käme :-). Ob ich médicaments bräuchte? Eine Tablette vielleicht? Einen schönen Moment gab es dann heute doch noch, immerhin...
Heute mittag dann endgültig die Schwelle überschritten: klassisches Burn-out! Und während Mama heulend und schniefend auf dem Sofa sitzt, kommt die Pucki und fragt, ob ich Aua hätte. Nickend bejahe ich, woraufhin sie mir dann versichert, daß der Papa bald nach Hause käme :-). Ob ich médicaments bräuchte? Eine Tablette vielleicht? Einen schönen Moment gab es dann heute doch noch, immerhin...
Sonntag, 13. April 2008
Schwester Nr. 2 hat geheiratet
An mir ist eine echte Patissière verloren gegangen:
Sonntag, 30. März 2008
Kurioses
Während meiner ersten Schwangerschaft entdeckte ich dieses Buch,
blätterte es durch und hielt es mehr oder weniger für einen Scherz.
Jetzt stolpere ich über dieses neuartige Gerät
und muß mich fragen, was wohl unsere Großeltern von dieser Erfindung gehalten hätten. Sind wir schon so weit, daß wir sogar unsere Gefühle analytisch betrachten müssen und sie nur noch durch Zahlen ausdrücken können? Sollte es tatsächlich eine Mutter geben, die ein Analysegerät benötigt, um zu wissen, ob ihr Baby Hunger hat oder einfach nur müde ist? Kaum zu glauben...

Jetzt stolpere ich über dieses neuartige Gerät
gecancelt
ist des Gatten Rückflug. Jetzt irrt er möglicherweise auf dem Constantiner Flughafen herum und organisiert eine Rückkehrmöglichkeit für sich und seinen Papi. Wir haben uns schon sooo gefreut *schnief*. Jetzt sind es schon drei Wochen ohne Papa :-(
Freitag, 28. März 2008
Weltuntergang
Ein kleiner zwar, aber dennoch: ein Weltuntergang. Heute waren wir zum ersten Mal beim Zahnarzt. Die ersten zwei Lebensjahre bekam die Pucki praktisch keine Süßspeisen. Getrunken wird bei uns ohnehin nur Wasser oder ungesüßter Tee. Mit der Zahnpflege haben wir begonnen, sobald der erste Zahn durchgebrochen war. So ein Theater haben wir veranstaltet, bloß um zu verhindern, daß unserer Tochter ein ähnliches Schicksal bevorsteht, da uns Eltern leider kein allzu gutes Zahnmaterial beschieden ist (fast alle Backenzähne gefüllt). Im vorletzten Jahr hatte uns ein promovierter Heilkundler (was hatte der bloß studiert?? vielleicht fällts mir später noch ein...) allerdings gesagt, daß wir es mit der Zahnpflege nicht so genau nehmen müßten. Es würde reichen dem Kind die Zahnbürste in die Hand zu drücken und drauf rumkauen zu lassen. So würde das Kind auch eine positive Einstellung zur Zahnpflege entwickeln. Von dem Zeitpunkt an haben wir idiotischerweise nicht mehr nachgeputzt, sondern das Kind mal machen lassen. Ergebnis: zwei Löcher jeweils rechts und links oben in den Backenzähnen. Ganz ehrlich: ja es gibt vermutlich Schlimmeres, für mich ist das aber trotzdem ein kleiner Weltuntergang!
Donnerstag, 20. März 2008
Allgemeinbildung in Familienforen
Bei urbia hat jemand gefragt, weshalb es in Deutschland verboten sei, sein Kind Judas zu nennen. Eine der Antworten möchte ich Euch nicht vorenthalten:
"Na ja Hitler hat fast alle Juden umgebracht kann mir vorstellen das ein Kind was Judas heißt nicht lange glücklich damit ist.
Kann mir also nur vorstellen das es einen Geschichtlichen Hintergrund hat und der Name deshalb verboten ist.
Aber ich würde mein Kind auch für kein Geld der Welt so nennen wollen"
"Na ja Hitler hat fast alle Juden umgebracht kann mir vorstellen das ein Kind was Judas heißt nicht lange glücklich damit ist.
Kann mir also nur vorstellen das es einen Geschichtlichen Hintergrund hat und der Name deshalb verboten ist.
Aber ich würde mein Kind auch für kein Geld der Welt so nennen wollen"
Mittwoch, 19. März 2008
Zuckerbelastungstest
Da bei jedem Vorsorgetermin der PC aufgrund der Größe des Kindes einen früheren Entbindungstermin errechnet hat (26.05., dann 06.05., schließlich 30.04.) schlug meine Gynokologin einen Zuckerbelastungstest vor. Heute morgen bin ich also, trotz diverser Infekte, in aller Herrgottsfrühe in die Praxis getrottet und ließ mir Blut abzapfen, trank köstliche Glucose, verbrachte eine spannende Stunde im Wartezimmer, um mir dann wieder Blut abzapfen zu lassen. Ergebnisse gibt es erst nächste Woche, ich sehe dem aber gelassen entgegen und bin der festen Überzeugung, daß sich die Geschichte als harmlos herausstellen wird.
Ach und der Gatte hat sich zwischenzeitlich auch gemeldet und wußte nichts von irgendwelchen Schießereien. Die Unruhen spielten sich wohl erstens bereits am Samstag ab und zweitens nicht in Jijel, sondern im zugehörigen Bergland. Na dann wünsch ich Dir noch einen schönen Urlaub mit Deinem Papa mein Schatz, genieß ihn und komm g'sund zurück, Aliya fragt täglich gefühlte Trilliarden Mal wo Du denn steckst *augenroll*.
Ach und der Gatte hat sich zwischenzeitlich auch gemeldet und wußte nichts von irgendwelchen Schießereien. Die Unruhen spielten sich wohl erstens bereits am Samstag ab und zweitens nicht in Jijel, sondern im zugehörigen Bergland. Na dann wünsch ich Dir noch einen schönen Urlaub mit Deinem Papa mein Schatz, genieß ihn und komm g'sund zurück, Aliya fragt täglich gefühlte Trilliarden Mal wo Du denn steckst *augenroll*.
Dienstag, 18. März 2008
Elternstöckchen
Ein Stöckchen aus dem Hause Schwaner kam angeflogen. Na dann will ich mich mal ranwagen:
1.) War der Nachwuchs geplant?
Wer mich näher kennt, der weiß, daß ich selten etwas dem Zufall überlasse. Alles wird bis ins kleinste Detail geplant, Wochen, Monate oder gar Jahre vorher. Ja, absolut 100% geplant.
2.) Wie hätte er/sie geheißen, wenn er/sie das jeweilige andere Geschlecht geworden wäre?
Wir hatten uns während der ersten Schwangerschaft auf einen Mädchen- und einen Jungennamen geeinigt. Den Mädchennamen wißt ihr ja bereits ;-), den Jungennamen geben wir dann im Mai bekannt :-)
3.)Was war der erste Gedanke, als Du erfahren hast, daß Du Nachwuchs bekommst?
Gedanke? Weiß ich nicht mehr, auf jeden Fall unbändige Freude!
4.) Was machte Dir am meisten Kummer vor der Geburt Deines ersten Kindes?
Eigentlich war ich ziemlich relaxt. Zumindest bis zu dem Tag, als meine Gynokologin mich fragte, ob ich nicht eine Fruchtwasseruntersuchung machen lassen wollte, um eine Genmutation auszuschließen. Ich war damals 27 und hätte nie gedacht, daß ich mit dem Alter eine Risikoschwangere sein könnte. Verstehe ich bis heute nicht...
5.) War der Kummer dann begründet?
Nein, kerngesundes Kind mit unwahrscheinlich schwierigem Charakter. Ist doch beruhigend.
6.) Willst Du noch mehr Kinder? Wenn ja, wieviele?
Also eines geht ganz sicher noch. Mein Mann redet von vieren oder gar fünfen. Ist aber doch eher unrealistisch.
7.) Dein ultimativer Tip an alle (werdenden) Eltern?
Laßt Euch bei Komplikationen (sage ich mal als Schreikind-Mutter) nicht von gutgemeinten, völlig unqualifizierten und sinnfreien Ratschlägen, ganz besonders von Mehrfach-Eltern, die über ganz viel Erfahrung verfügen, ins Bockshorn jagen. Manchmal kommen eben auch "besondere" Kinder mit "besonderen" Ansprüchen auf die Welt, auf die man eben "auf besondere Weise" reagieren muß.
8.) Wie sind Deine nächsten Zukunftspläne?
Morgen den Zuckerbelastungstest "erfolgreich" hinter mich bringen. Also konkrete Pläne mache ich erstmal nicht, da ich ja bereits weiß, daß ein Kind manchmal besondere Situationen schafft, auf die man enstprechend reagieren muß.
Welche Eltern hatten denn das Stöckchen nicht? Larissa vielleicht?
1.) War der Nachwuchs geplant?
Wer mich näher kennt, der weiß, daß ich selten etwas dem Zufall überlasse. Alles wird bis ins kleinste Detail geplant, Wochen, Monate oder gar Jahre vorher. Ja, absolut 100% geplant.
2.) Wie hätte er/sie geheißen, wenn er/sie das jeweilige andere Geschlecht geworden wäre?
Wir hatten uns während der ersten Schwangerschaft auf einen Mädchen- und einen Jungennamen geeinigt. Den Mädchennamen wißt ihr ja bereits ;-), den Jungennamen geben wir dann im Mai bekannt :-)
3.)Was war der erste Gedanke, als Du erfahren hast, daß Du Nachwuchs bekommst?
Gedanke? Weiß ich nicht mehr, auf jeden Fall unbändige Freude!
4.) Was machte Dir am meisten Kummer vor der Geburt Deines ersten Kindes?
Eigentlich war ich ziemlich relaxt. Zumindest bis zu dem Tag, als meine Gynokologin mich fragte, ob ich nicht eine Fruchtwasseruntersuchung machen lassen wollte, um eine Genmutation auszuschließen. Ich war damals 27 und hätte nie gedacht, daß ich mit dem Alter eine Risikoschwangere sein könnte. Verstehe ich bis heute nicht...
5.) War der Kummer dann begründet?
Nein, kerngesundes Kind mit unwahrscheinlich schwierigem Charakter. Ist doch beruhigend.
6.) Willst Du noch mehr Kinder? Wenn ja, wieviele?
Also eines geht ganz sicher noch. Mein Mann redet von vieren oder gar fünfen. Ist aber doch eher unrealistisch.
7.) Dein ultimativer Tip an alle (werdenden) Eltern?
Laßt Euch bei Komplikationen (sage ich mal als Schreikind-Mutter) nicht von gutgemeinten, völlig unqualifizierten und sinnfreien Ratschlägen, ganz besonders von Mehrfach-Eltern, die über ganz viel Erfahrung verfügen, ins Bockshorn jagen. Manchmal kommen eben auch "besondere" Kinder mit "besonderen" Ansprüchen auf die Welt, auf die man eben "auf besondere Weise" reagieren muß.
8.) Wie sind Deine nächsten Zukunftspläne?
Morgen den Zuckerbelastungstest "erfolgreich" hinter mich bringen. Also konkrete Pläne mache ich erstmal nicht, da ich ja bereits weiß, daß ein Kind manchmal besondere Situationen schafft, auf die man enstprechend reagieren muß.
Welche Eltern hatten denn das Stöckchen nicht? Larissa vielleicht?
Tops und Flops
* Flop: Seit Sonntag akute Mandel- und Nebenhöhlenentzündung. Ohne Antibiotikum wird sich die Genesung endlos hinschleppen.
Top: immerhin bin ich bei meinen Eltern und muß mich nicht zeitgleich um Aliya kümmern.
* Flop: Der gemeinsame Algerien-Urlaub mußte gecancelt werden, da meine Gynokologin einer Flugreise in einem so späten Schwangerschaftsstadium eher skeptisch gegenüberstand. Also ist der Gatte am Sonntag alleine losgeflogen, um nach acht Jahren die restliche Verwandtschaft zu sehen.
*Mega-Flop: Gestern bei Al-Jazeera gesehen, daß es ausgerechnet in der Stadt, in der der Gatte gerade weilt eine Schießerei gegeben hat. Unruhen wegen der Kabylei?
Top: immerhin bin ich bei meinen Eltern und muß mich nicht zeitgleich um Aliya kümmern.
* Flop: Der gemeinsame Algerien-Urlaub mußte gecancelt werden, da meine Gynokologin einer Flugreise in einem so späten Schwangerschaftsstadium eher skeptisch gegenüberstand. Also ist der Gatte am Sonntag alleine losgeflogen, um nach acht Jahren die restliche Verwandtschaft zu sehen.
*Mega-Flop: Gestern bei Al-Jazeera gesehen, daß es ausgerechnet in der Stadt, in der der Gatte gerade weilt eine Schießerei gegeben hat. Unruhen wegen der Kabylei?
Donnerstag, 13. März 2008
Lächerlich!
Ich habe aber noch viel vor, sollte ich noch lange genug leben und mich dieses Kind nicht vorzeitig unter die Erde gebracht haben.

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Mittwoch, 12. März 2008
Nachricht des Tages
Heute versammelte sich eine Menschentraube in der Bamberger Innenstadt. Der Grund: Aliya hat einen 1-A-Tobsuchtsanfall bekommen, weil sie weder laufen noch im Buggy sitzen wollte. Nichts ist schöner, als zu versuchen ein schreiendes, kreischendes, um sich schlagendes Kleinkind zu beruhigen, während Passanten stehenbleiben, um das spektakuläre Geschehen zu beobachten und vor allem, um mit unqualifizierten Kommentaren und Ratschlägen aufzuwarten "mal ordentlich einen auf 'n Hintern, dann isset auch gut". Ein Traum!
Montag, 18. Februar 2008
Es, Ich oder Über-Ich?
Vor ein paar Monaten haben wir begonnen, Aliya auf das Geschwisterchen vorzubereiten und einzustimmen. Bisher war es ganz lustig, mitanzusehen wie sie allen Mamas Bauch (leider auch ihren eigenen und zu allem Überfluß auch noch den vom Papa!!!) präsentiert und Baby sagt. Vor ein paar Tagen mußte ich allerdings eine erschreckende Beobachtung machen, die selbst von einem Psychologie-Laien nicht schwer zu interpretieren ist. Im letzten Jahr hatte ich einen netten, kleinen Taschenkalendar von Anne Geddes. In diesem Kalendar ist für jeden Monat ein süßes Baby-Foto abgebildet. Seht jedoch selbst, welchem Wahnsinn die Fotos zum Opfer gefallen sind:


So lieber Sigmund, welche der drei Instanzen hat denn da das kleine Monster geritten?
Mittwoch, 13. Februar 2008
Mittwoch, 30. Januar 2008
Knalltüte
Wir spielen mit Lego, schauen uns Bücher an, hin und wieder malen wir auch zusammen. In Zukunft malt aber nur noch der Papa. Mama ist fix und alle. Scheinbar bin ich total unfähig. Nie, aber auch niemals male ich irgendetwas so, wie das Kind es haben möchte. Zu weit oben, unten, links, rechts, falsche Farbe... was auch immer. Heute sollte ich ein Haus malen. Dann das Kind daneben. Dann kam die Anweisung: Aliya macht die Tür auf und geht ins Haus! Auch dieses wahnwitzige Unterfangen habe ich versucht künstlerisch darzustellen. Geerntet habe ich aber kein Lob für meine Bemühungen, sondern Geschrei, Geheule und anschließend hat sich das Kind noch fein auf den Boden geschmissen und seinen Unmut lauthals bekundet.
Noch zweimal schlafen, dann geht es für eine Woche nach Deutschland.Sollen sich doch die Oma und die Tanten mit diesen Allüren rumschlagen. Wenn nur nicht Karneval wäre...
Noch zweimal schlafen, dann geht es für eine Woche nach Deutschland.
Dienstag, 29. Januar 2008
des Gatten Sicht der Dinge
"In der Woche erhole ich mich vom Wochenende. Da darf ich tagsüber arbeiten und kümmere mich nur abends um das Kind. Am Wochenende muß ich dann arbeiten. Den ganzen Tag, von morgens um 7 bis abends etwa 21 Uhr, je nachdem wann das Kind einschläft."
Montag, 28. Januar 2008
Freitag, 25. Januar 2008
verbockt
Die Einschulungsfotos von DüneSieben, Frau Antonmann und Stilke ließen mich jäh an ein Ereignis denken, das etwa fünf Jahre zurückliegt. Damals habe ich noch in Bonn studiert und lernte eine unwahrscheinlich nette Familie aus dem Jemen kennen, die es wegen der Promotion nach Deutschland verschlagen hatte. Diese Familie hatte zwei Söhne, von denen der Ältere mit sechs Jahren in eben jenem Jahr eingeschult werden sollte. Natürlich wurde ich von der Familie zu Rate gezogen bzgl. all der Dinge, die für den angehenden Schüler besorgt werden sollten: Tornister, Federmäppchen, Turnbeutel mit Turnsachen. Ich hatte scheinbar an alles gedacht. Am Wochenende nach der Einschulung trafen wir uns und ich erkundigte mich nach dem ersten großen Tag. Aufregend muß er gewesen sein, all die fremden Leute, die fremde Sprache, der fremde Ablauf. Nur eines hätten sie zunächst nicht einordnen können. Die bunten Tüten, die die Kinder stolz vor sich hertrugen, welchem Zweck die wohl dienen sollten...? Meine Freundin wurde von ihrem Sohn im 2-Minuten-Takt dazu angehalten, sich nach deren Inhalt zu erkundigen. Ganz traurig muß er gewesen sein, als einziges Kind keine solche Wundertüte zu besitzen, die unvorstellbare Leckereien bereithielt.
Ich persönlich, ich habe mich in meinem Leben selten so schrecklich gefühlt! Wie konnte mir denn ein so gravierender Fehler unterlaufen sein? Den wichtigsten aller Gegenstände hatte ich komplett vergessen. Die Schultüte. Hin und wieder stelle ich mir auch heute noch die Frage, wie sich ein Kind fühlen muss, das als Einziges keine Schultüte bekommen hat...
Ich persönlich, ich habe mich in meinem Leben selten so schrecklich gefühlt! Wie konnte mir denn ein so gravierender Fehler unterlaufen sein? Den wichtigsten aller Gegenstände hatte ich komplett vergessen. Die Schultüte. Hin und wieder stelle ich mir auch heute noch die Frage, wie sich ein Kind fühlen muss, das als Einziges keine Schultüte bekommen hat...
Wort zum Freitag
Ein Mann fragte den Propheten (ass): "In welcher Weise kann man den Islam am besten leben?" Der Prophet sagte: "Indem du andere speist und jeden mit dem Friedensgruß grüßt, den du kennst, und den du nicht kennst."
In diesem Sinne wünsche ich allen mitlesenden Muslimen gumu'a mubaraka und allen anderen ein friedvolles Wochenende!
In diesem Sinne wünsche ich allen mitlesenden Muslimen gumu'a mubaraka und allen anderen ein friedvolles Wochenende!
Mittwoch, 23. Januar 2008
Freitag, 18. Januar 2008
falsche Abendlektüre
Dass Kinder nicht durchschlafen, mitten in der Nacht anfangen zu schreien und getröstet bzw. in den Schlaf zurückgewiegt werden müssen, ist nicht immer von Nachteil. Diese Nacht rettete mich meine Tochter aus einem schlimmen Alptraum, denn ich träumte aus meiner Geschichte herausgelesen bzw. in eine fremde Geschichte hineingelesen worden zu sein. Meine derzeitige Abendlektüre ist ganz offensichtlich zu gruselig für mich, ich sollte mir was seichteres suchen...
Donnerstag, 17. Januar 2008
Nepper, Schlepper, Bauernfänger
Unser Auto steht hier zum Verkauf. Neulich bekommt mein Mann eine Mail, die großes Interesse an unserem Gefährt zum Ausdruck brachte: tolle Bilder, überhaupt tolles Auto. Es gäbe da nur ein klitzekeines Problem: der Interessent lebt in der Elfenbeinküste und könnte wegen der Unruhen (die sind doch derzeit in Kenia?!) keine so große Summe überweisen, ohne Mißtrauen zu erregen und der Waffenhehlerei bezichtigt zu werden. Wir müßten bitteschön zunächst eine bestimmte Steuer entrichten, sprich Geld auf irgendein Konto überweisen, damit ihm erlaubt wird diese größere Summe, also den Kaufpreis auf unser Konto zu transferieren. Ein Transporteur würde das Auto dann abholen und weiß der Geier mit was für einem Aufwand von Frankreich an die Elfenbeinküste verschiffen.
Nun zu den Quizfragen: Gibt es heutzutage in unserer aufgeklärten Welt noch irgendwelche Idioten, die auf so eine abstruse Geschichte reinfallen? Wieblöd naiv muß ein Käufer sein, der einen Gebrauchtwagen kauft, ohne auch nur einen Blick darauf geworfen zu haben? Und ferner und das läßt womöglich jedem Araber das Blut in den Adern gefrieren, weshalb versucht man den Preis, der auf Verhandlerbasis angegeben ist, nicht wenigstens ein klitzekleines bißchen zu drücken?
Nun zu den Quizfragen: Gibt es heutzutage in unserer aufgeklärten Welt noch irgendwelche Idioten, die auf so eine abstruse Geschichte reinfallen? Wie
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