Dienstag, 20. Mai 2008

Murphys Gesetz?

Inkontinenz, Tritt auf die Blase oder marginaler Fruchtwasserabgang? Und dazu ausgerechnet jetzt, wo wir für morgen früh den Kaiserschnitt angesetzt haben, richtig fiese Aua-Wehen? Was mache ich denn jetzt? Den Gatten in Den Haag anrufen und ihn bitten evtl. doch jetzt schon loszufahren, anstatt heute nachmittag?
Erstmal tief durchatmen und versuchen auszuharren... Mal schauen was der heutige Tag noch so bringt.

morgen also...

Heute hatte ich den lang ersehnten Krankenhaustermin, um nocheinmal zu prüfen, wie die Geburt vonstatten gehen soll. Nach der Untersuchung dann die große Enttäuschung: wir kommen um eine erneute Sectio nicht herum. Zu schmales Becken, zu großes Kind (aktuellste Schätzung liegt bei 4500g; zum Vergleich Alyia: 3400g bei 49 cm). Ich sollte zunächst direkt dableiben, habe dann aber doch noch um einen Tag "Vorbereitung" gebeten.

Die Enttäuschung ist doch recht groß, weil somit die Chance auf ein normales Geburtserlebnis definitiv vertan ist. Das war es dann. Ein für allemal. Andererseits sollte man natürlich dankbar sein, daß man in einer Zeit lebt, in der es die Möglichkeit einer Sectio gibt.

morgen also...

Montag, 19. Mai 2008

Baby ist da!

Nein, nicht unseres! Sondern Junes! Die kleine Lola hat heute nacht den Weg zu uns gefunden. Wir freuen uns sehr für Euch und wünschen Euch alles erdenklich Gute! Möget ihr bald wohlbehalten wieder nach Hause entlassen werden.
Und danke an Frau Antonmann für die wertvolle Information ;-)

Sonntag, 18. Mai 2008

für den kleinen Hunger zwischendurch

Samstag, 17. Mai 2008

und damit

verabschiede ich mich vom Schleimpfropf. Blöd nur, daß es keine Bedeutung haben muß...

Freitag, 16. Mai 2008

Abschiedsparty

So, heute nun die 40. SSW. Ich denke, das war die letzte Nacht, die der kleine Puck in meinem Bauch verbracht hat. Nach dem Tumult letzter Nacht zu urteilen, tobte eine wilde Abschiedsparty. Anders kann ich mir das Tohuwabohu, das mich Stunden wachgehalten hat, nicht erklären.
Ansonsten werde ich die Einnahme der geschroteten Leinsamen jetzt mal lassen. Den gestrigen Würgereflexen konnte ich nur mühsam Herr werden.
Die Schmerzen in den Oberschenkelinnenseiten nehmen dramatisch zu. So sehr, daß ich gestern den Tag damit verbracht habe zu prüfen, ob ich nicht möglicherweise an einer Symphysenlockerung leide. Schlauer bin ich zwar immer noch nicht, ich denke aber, daß dem nicht so sein kann ist.

Dienstag, 13. Mai 2008

ET - 10

"Niemals wird der Muslim Anstrengung, Krankheit, Trübsal, Kummer, Übel oder Schaden erleiden, sogar wenn ihn ein Dorn sticht, ohne daß Allah ihm dies als Sühne für seine Sünden zurechnet." Muhammad der Prophet Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm

Wie aus obigem Hadith ersichtlich ist, werden mir sämtliche Unannehmlichkeiten, die ich erleide, vergolten.
Nun frage ich mich, ob ich - wie ja bei der letzten Schwangerschaft auch - völlig "umsonst" geburtsvorbereitende Maßnahmen ergreife, die wegen eines möglichen Kaiserschnitts dann doch nich benötigt werden.
* täglich 3 Tassen Himbeerblättertee *brrrr*
* täglich 1 EL geschroteten Leinsamen
* Dammassage
* Heublumendampfsitzbäder
Ich bin gespannt, ob sich all diese Leckereien wieder einmal als überflüssig herausstellen werden.

Ach und die Pucki, die ist heute irgendwie auch schwanger. Zumindest den extremen Gefühlsschwankungen nach zu urteilen...

Freitag, 9. Mai 2008

ET-14

* Zweiter Zuckerbelastungstest hat sich als negativ herausgestellt, also keine Schwangerschaftsdiabetes.

* Es wird wohl ein strammer Bursche: wiegt jetzt schon über 4000g, Panik steigt in mir auf, da ich ja Zustand nach Sectio bin.

* Gyn sagt, daß ich wohl keine Kleidung in Größe 56 bräuchte. Welch eine wundervolle Nachricht angesichts der Tatsache, daß ich ausschließlich Kleidung in Größe 56 gewaschen und mit nach Deutschland gebracht habe. In 62 habe ich kaum etwas und das Wenige liegt in einer Tüte in Holland. Jetzt nochmal einkaufen gehen? Never ever! Ich bin kaum in der Lage, mich schmerzfrei zu bewegen. Pech gehabt dicker kleiner Mann, dann sitzen die Strampler halt ein bissel stramm um die Hüften tut meine Kleidung bei mir ja auch schon.

* Wehen habe ich schon seit Tagen, doch leider keine, die stark genug wären, ein Baby in die Welt zu befördern.

* Erwähnte ich bereits, daß ich keine Lust mehr habe? Ich bin jetzt nun endlich in dem Schwangerschaftsstadium angelangt, in dem einem ein nächtlich schreiendes Baby lieber ist, als die Last weiterhin mit sich herumzutragen.

Donnerstag, 8. Mai 2008

Mieterhöhung

Ab Juli dann die lächerliche Summe von 30€ mehr im Monat.

Mittwoch, 7. Mai 2008

es kann losgehen!

Ich jetzt auch!

Donnerstag, 1. Mai 2008

Wie sollte es anders sein?!

Vorgestern gab es Pasta tricolore. FEHLER!!! Während des gesamten Mittagessens mußte ich mir diverse Erklärungen einfallen lassen, weshalb es denn keine blauen Nudeln gibt. Immer wieder unglaublich, daß mit Kindern so banale Dinge wie bunte Pasta zu einem Spießroutenlauf werden können. Mamma mía, in Zukunft wieder ganz normale Nudeln und basta!

Dienstag, 29. April 2008

Zelt

Gestern habe ich sämtliche festlich anmutenden Kleidungsstücke anprobiert, da am Freitag ein Freund (neuerdings sind wir ja sogar verwandt/-schwägert) heiratet. Es werden etwa 800 Gäste erwartet und ich habe nichts, worin ich nicht aussehe wie ein Walroß oder mich fühle wie ein Nilpferd. Falls jemand meiner Leserschaft also noch ein Zelt aus dem letzten Sommerurlaub auf dem Dachboden hat, der möge es mir doch bitte zukommen lassen. Schwanger sein kann manchmal richtig unschön sein...

Montag, 28. April 2008

Eigentlich...

...hatte ich gedacht, daß Aliya und ich uns den Koffer teilen würden..?! Ehe ich mich versah hatte die Pucki fast ihre gesamte Garderobe "eingepackt".


Jedenfalls geht es morgen auf nach Deutschland, wo wir dann auch bis zur Entbindung weilen werden.

Donnerstag, 24. April 2008

Schrotteuse II

Hab ich noch was vergessen? Ja richtig: die Kaffeemaschinen. Warum ich das heute blogge? Na weil es heute gleich Teil 2 meiner Pechsträhne gab. Zur Vorgeschichte: im Spätherbst oder Winter letzten Jahres ist mir die Glaskanne der Kaffeemaschine beim Spülen (man beachte das Element Wasser!) aus der Hand gerutscht und im Waschbecken zerschellt. Sehr dumm das Ganze, da das Gerät an sich ja noch einwandfrei funktioniert, der Preis einer Ersatzkanne aber so hoch ist, daß man sich getrost eine neue Maschine kaufen kann. Brauchte ich aber nicht, bin einfach schnell hoch auf den Speicher gelaufen und habe die letzte von acht (!) Kaffeemaschinen aus dem Karton gefischt, die wir zur Hochzeit geschenkt bekamen. Eine Rowenta mit Thermoskanne, nichts aus Glas, aber leider super unpraktisch für einen Haushalt, in dem nur eine Person ein bis zwei Tassen Kaffee pro Tag trinkt.
Heute morgen dann der gleiche Tatort, der gleiche Tatvorgang, nur das Opfer Objekt war ein anderes. Diesmal rutscht mir der Filterbehälter aus den Händen und das winzige Plastikröhrchen, mit welchem man den Behälter an die Kaffeemaschine anbringt, bricht ab. Jetzt hängt der er mit dem Filterpapier wie der schiefe Turm von Pisa an der Maschine. Mal sehen wie morgen dann der Kaffee schmeckt. Da ich aber seit einem halben Jahr mit diesem wunderhübschen Stück liebäugel, sollte ich den heutigen Vorfall vielleicht unter der Kategorie "Zeichen des Himmels" abspeichern ;-)

Mittwoch, 23. April 2008

Schrotteuse

Ich persönlich würde mich nicht als besonders tollpatschigen Menschen bezeichnen. Allerdings scheine ich ganz besonders großes Pech mit der Kombination technische Geräte und Wasser zu haben. Das erste Mal widerfuhr mir dieses Mißgeschick im Dezember 2005. Ich hatte bereits den Großteil meiner Diplomarbeit fertig und wollte mit Aliya auf dem Arm noch ein paar Dinge am Laptop überfliegen. Ich setze mich also vor meine Arbeit und wollte just einen Schluck aus der Wasserflasche nehmen, als das Kind eine ruckartige Bewegung macht. Und es kam wie es kommen mußte: etwa ein Glas Wasser ergoß sich aus der vollen Wasserflasche auf den Bildschirm und die Tastatur. Das Letzte, was ich sehe, ist wie der Bildschirm von oben nach unten schwarz wird und sich somit auf Nimmerwiedersehen verabschiedet.
Im Mai letzten Jahres dann das zweite Malheur: ich packe mein recht neues, echt stylisches Handy in die Handtasche und weil ich die Pucki noch im Schlepptau habe, auch ein mit Wasser befülltes Avent-Fläschchen. Nie hatte ich Probleme mit den Flaschen, nie sind die ausgelaufen. Aber an eben jenem Tag..., nun ja, seitdem hatte ich kein Handy mehr. Zumindest bis zum letzten Samstag...
Und damit läute ich ein zum nächsten groben Schnitzer. In Anbetracht der Tatsache, daß der Entbindungstermin immer näher rückt, dachte sich der Gatte, daß es ganz nützlich sei, mich - für den Fall der Fälle - wieder mit einem Handy auszustatten. Gott sei Dank (und das ist das einzig Gute an dieser vermaledeiten Geschichte) habe ich darauf bestanden, sein altes Handy zu benützen, er solle das Neue nehmen. Um es kurz zu machen: eben dieses Handy ist mir gerade vom Sofa gerutscht und ich glaube es immer noch nicht genau in mein Wasserglas geplumpst.

daran

hängt mein Herz:

Dienstag, 22. April 2008

Gemüts- und Gesundheitszustand

sieht momentan so aus:

die Klinke

Wir geben uns hier scheinbar die Klinke oder vielleicht den Noro-Virus? in die Hand. Weiter geht es mit der fröhlichen Kotzeritis. Heutige Hauptdarstellerin: der Aliya ihre Mudda. Bin zwar fix und alle, aber lieber ich krank, als Aliya, die alle sieben Minuten herzzereißend nach einer halben Banane fragt, die dann doch nicht im Magen bleibt. Eine Woche noch der Dinge harren, dann geht es ab nach Deutschland...

Montag, 21. April 2008

"zum Kotzen"

Der Gatte und Aliya fiebern und übergeben sich um die Wette. Aliya liegt ganz klar vorn. Die Ärmste ist total hinüber und schläft bereits den ganzen Vormittag. Werde versuchen für heute nachmittag einen Termin bei einem dieser Quacksalber hier zu bekommen, vielleicht kann der dann wenigstens sagen, ob dieser erbärmliche Zustand auf den Besuch im Fischrestaurant zurückzuführen ist, den die beiden Freitag abend (ohne mich!) noch gemacht haben. Aber eigentlich unwahrscheinlich, wenn die ganze Misere erst Sonntag morgen ausgebrochen ist oder?
Allerdings schön zu sehen, daß man selbst im 9. Schwangerschaftsmonat erstaunlich agil sein kann und bei den ersten Würgelauten seitens des Töchterleins in Millisekunden den Spucknapf herbeiholt. Aus und vorbei die Zeiten, in denen ich wie ein Schiff auf hoher See mitten im schlimmsten Orkan gemächlich von Zimmer zu Zimmer geschwankt bin...

Donnerstag, 17. April 2008

100 cm

Rien ne va plus. 100 cm Bauchumfang sind mehr als ich vertragen kann. Ich kann nicht mehr, ich will nicht mehr jammern, von mir aus kann es losgehen vielleicht noch das Wochenende abwarten, dann sind auch die Strampler und der Kinderwagenbezug gewaschen.