Heute habe ich unserer Nanny einen kostenlosen Workshop bereitet. Thema:
Kinderspielzeug - wie räume ich es adäquat auf? Da sie ja bereits in der vierten Woche für uns arbeitet und das mit dem Aufräumen immer noch nicht so recht klappen will, dachte ich mir, daß ich mir wohl doch mal 10 Minuten nehmen muß, um ihr zu erklären, wie man bei uns
und wahrscheinlich auch bei Millionen anderen Familien Spielzeug wieder wegräumt. Ganz besonders wichtig wenn man zuvor den Inhalt aller Kisten und Körbchen, Bücher, Autos, Puzzles und diverses Andere gleichmäßig im Wohnzimmer verteilt hat bzw.
verteilen hat lassen. Eigentlich ist es doch wirklich banal, vor allem, wenn man nach dem Prinzip "hinterlassen wie man es vorfindet" arbeitet, aber gut, ich bin ja dank vier Kindern geübt im Erklären ;-). Also habe ich ihr mit Engelsgeduld nach dem Motto "die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen" erklärt, daß Lego, Bauklötze, Schleichtiere, Holzfiguren und Puzzleteile (!) ihr eigenes Kistchen, Körbchen, Schächtelchen etc. haben und ich unendlich dankbar wäre, wenn sie sich diesem steifen deutschen modus operandi unterwerfen würde.
Und weil wir gerade beim Thema Spielzeug waren, habe ich ihr auch erklären müssen, daß sie bittebittebitte dafür Sorge tragen soll, daß die Bücher heil bleiben. Herausgerissene und verknickte Seiten mögen wir gar nicht. Als Erklärung unseres schrumpfenden Buchbestandes wurde aufgeführt, daß sich die Beiden die Bücher gegenseitig aus den Händen reißen. Weiß ich! Aber hey, Dein Job ist es, die Beiden davon abzuhalten...
Für morgen habe ich mir dann das Thema
Pünktlichkeit vorgenommen. Immer schön häppchenweise präsentieren, sonst ist es dahin mit der Aufnahmefähigkeit...