Wenn unsere Kamera nicht - dank Junayd's Experimentierfreudigkeit - den Geist aufgegeben hätte, dann hätte ich ein Foto meines Gewinns machen können.
Wenn die Zwillinge mal 10 Minuten ruhig und ohne zu streiten spielen würden, dann hätte ich mir eine Tasse dieses verlockend riechenden Tees gebrüht und diese genüßlich getrunken.
Wenn ich mal wieder mehr als ein bis zwei Stunden Schlaf am Stück bekomme, dann blogge ich eine Reihe mit dem Titel Kindermädchen, die die Welt nicht braucht. (ich beziehe mich nicht auf die Jetzige!)
Donnerstag, 20. Oktober 2011
Mittwoch, 19. Oktober 2011
The Birthday Planner
Meine Devise hat offenbar auch die principessa geerbt: man kann nie früh genug mit den Geburtstagsvorbereitungen beginnen ;-) (NB: Geburtstag ist im Mai, also noch über ein halbes Jahr Zeit). Die Gästeliste steht schonmal:

Und weil wir hier in einem wahren melting pot leben, hier eine Aufschlüsselung der Herkunft der Gäste:
1. beide Elternteile Tunesier
2. beide Elternteile Briten
3. beide Elternteile gebürtige Marokkaner (Mutter in Holland geboren und aufgewachsen, Vater in Frankreich geboren und aufgewachsen)
4. beide Elternteile Argentinier
5. beide Elternteile Holländer
6. Mutter ist Russin, Vater ist halb Brite halb Italiener
7. Mutter ist Japanerin, Vater ist Holländer
8. beide Elternteile Briten
In der Zwischenzeit wurde an der Liste noch etwas herumgepfeilt, ähm... eher um weitere exotische Namen ergänzt. Ich ahne Böses...
Und wo wir gerade vom Bösen sprechen: bloggen kann ich derzeit nur, wenn unser Laptop sich geruht, hochzufahren. Ist natürlich ein ganz schlechter Zeitpunkt, um den Geist aufzugeben. Falls einer meiner werten Leser zufällig weiß, wo es in Deutschland gerade ein sensationelles Angebot (apple) gibt, bitte ich um einen Hinweis.
Und weil wir hier in einem wahren melting pot leben, hier eine Aufschlüsselung der Herkunft der Gäste:
1. beide Elternteile Tunesier
2. beide Elternteile Briten
3. beide Elternteile gebürtige Marokkaner (Mutter in Holland geboren und aufgewachsen, Vater in Frankreich geboren und aufgewachsen)
4. beide Elternteile Argentinier
5. beide Elternteile Holländer
6. Mutter ist Russin, Vater ist halb Brite halb Italiener
7. Mutter ist Japanerin, Vater ist Holländer
8. beide Elternteile Briten
In der Zwischenzeit wurde an der Liste noch etwas herumgepfeilt, ähm... eher um weitere exotische Namen ergänzt. Ich ahne Böses...
Und wo wir gerade vom Bösen sprechen: bloggen kann ich derzeit nur, wenn unser Laptop sich geruht, hochzufahren. Ist natürlich ein ganz schlechter Zeitpunkt, um den Geist aufzugeben. Falls einer meiner werten Leser zufällig weiß, wo es in Deutschland gerade ein sensationelles Angebot (apple) gibt, bitte ich um einen Hinweis.
Sonntag, 16. Oktober 2011
Freitag, 14. Oktober 2011
Frage des Tages
Der Blogtitel ist eigentlich nicht richtig, da mir die untenstehende Frage nicht heute, sondern schon am Dienstag gestellt wurde. Da mir die Frage aber so absurd vorkommt, hier ein Alternativblogtitel:
"Gucken die beiden schon Fernsehen?"
Die Leser, die uns auch privat kennen und schon einmal bei uns zu Hause waren, krümmen sich gerade vor Lachen. Warum? Weil die unseren Fernseher kennen :-)
Für alle anderen: Wir besitzen immer noch den Fernseher aus meines Mannes Studentenzeit. Wir sind seit 8,5 Jahren verheiratet (und damals war der Fernseher eigentlich schon ein Witz!), mein Mann ist seit etwas mehr als 7 Jahren kein Student mehr. Aber irgendwie waren andere Anschaffungen immer wichtiger als ein gigantischer Plasma-TV und so steht der alte Kasten immer noch in unserem Wohnzimmer. Ersetzt wird das gute Stück auch erstmal nicht, da wir unser Haus erst möblieren wollen (im Wohnzimmer steht ein Sekretär, an dem ich gerade sitze, ein Teppich mit zwei marokkanisch bezogenen Matratzen als Sitzmöglichkeit und eines dieser schwedischen 15€ (Gorm?) Regale, das uns als Spielzeuglager dient) und erst wenn das Wichtige abgearbeitet ist, wird ein neuer Fernseher bei uns einziehen.
Jedenfalls finde ich die Frage seitens eines Kindermädchens, ob 16 Monate alte Kleinkinder schon fernsehen ziemlich strange. Mal schauen, wie's weitergeht...
(unser ganzer Stolz ;-))
Frage der Woche
"Gucken die beiden schon Fernsehen?"
Die Leser, die uns auch privat kennen und schon einmal bei uns zu Hause waren, krümmen sich gerade vor Lachen. Warum? Weil die unseren Fernseher kennen :-)
Für alle anderen: Wir besitzen immer noch den Fernseher aus meines Mannes Studentenzeit. Wir sind seit 8,5 Jahren verheiratet (und damals war der Fernseher eigentlich schon ein Witz!), mein Mann ist seit etwas mehr als 7 Jahren kein Student mehr. Aber irgendwie waren andere Anschaffungen immer wichtiger als ein gigantischer Plasma-TV und so steht der alte Kasten immer noch in unserem Wohnzimmer. Ersetzt wird das gute Stück auch erstmal nicht, da wir unser Haus erst möblieren wollen (im Wohnzimmer steht ein Sekretär, an dem ich gerade sitze, ein Teppich mit zwei marokkanisch bezogenen Matratzen als Sitzmöglichkeit und eines dieser schwedischen 15€ (Gorm?) Regale, das uns als Spielzeuglager dient) und erst wenn das Wichtige abgearbeitet ist, wird ein neuer Fernseher bei uns einziehen.
Jedenfalls finde ich die Frage seitens eines Kindermädchens, ob 16 Monate alte Kleinkinder schon fernsehen ziemlich strange. Mal schauen, wie's weitergeht...
Donnerstag, 13. Oktober 2011
Hinweis
Weil jetzt doch so viele gefragt haben, werde ich - sobald ich zwischendurch ein Stündchen Zeit habe - an dieser Stelle darüber berichten, wie wir unsere "Kinderhilfe" im letzten Jahr gefunden haben und wie die beiden Monate mit ihr verlaufen sind. Wahrscheinlich werde ich auch ein wenig von den Erfahrungen meiner lieben Freundin Petra (hey, liest Du noch mit?) erzählen, die für drei Monate ein AuPair hatte. Also, stay tuned... ;-)
Dienstag, 11. Oktober 2011
Montag, 10. Oktober 2011
die Nacht in Zahlen
22:30 Buch auf den Nachttisch gelegt, Licht aus
02:20 Suki
03:20 ? (einer von beiden, ich bin so schlafumnebelt, daß ich die genaue Reihenfolge nicht mehr zusammenbekomme)
04:20 ?
05:20 Benjamin, begnügt sich leider nicht mit Schnuller einstöpseln, muß ihn also mit in unser Bett nehmen, gleichzeitig zieht Habib zu Junayd, der leider auch anfängt, Tumult zu machen
06:00 Benjamin schläft wieder ein
06:30 Suki wacht endgültig auf und weckt dabei auch den hellhörigen Zwillingsbruder
07:00 Morgengebet und runter: Frühstück für alle, Lunchboxbefüllung für die beiden Großen, erster KAFFEE für mich (ich brauche eine Jura!!!Dringend!)
PS: 10-11 Uhr: Nanny stellt sich vor, sehr sympathisch. Sie ruft heute abend zurück, um Bescheid zu sagen, ob und wann sie anfängt :-)
02:20 Suki
03:20 ? (einer von beiden, ich bin so schlafumnebelt, daß ich die genaue Reihenfolge nicht mehr zusammenbekomme)
04:20 ?
05:20 Benjamin, begnügt sich leider nicht mit Schnuller einstöpseln, muß ihn also mit in unser Bett nehmen, gleichzeitig zieht Habib zu Junayd, der leider auch anfängt, Tumult zu machen
06:00 Benjamin schläft wieder ein
06:30 Suki wacht endgültig auf und weckt dabei auch den hellhörigen Zwillingsbruder
07:00 Morgengebet und runter: Frühstück für alle, Lunchboxbefüllung für die beiden Großen, erster KAFFEE für mich (ich brauche eine Jura!!!Dringend!)
PS: 10-11 Uhr: Nanny stellt sich vor, sehr sympathisch. Sie ruft heute abend zurück, um Bescheid zu sagen, ob und wann sie anfängt :-)
Sonntag, 9. Oktober 2011
abgestraft
Gestern abend war ich das erste Mal seit einer Eeeeeeeeeeeewigkeit "aus". Eine Freundin, die ganz in der Nähe wohnt, lud mich zu ihrer Geburtstagsfeier ein und obwohl ich die Nacht zuvor bereits um 5:30 (!), zwar nicht aus dem Bett geworfen, aber doch aus dem Schlaf gerissen wurde und mir klar war, daß auch die folgende Nacht wie auch die folgenden 2000, aber das ist eine andere Geschichte nichts Gutes verheißen würde, wagte ich das Undenkbare: ich ging hin. Und blieb bis beinahe Mitternacht. Kaum daß ich mich 10 Minuten ins Bett gekuschelt habe, fing das lustige va-et-viens an. Von einem Zwilling zum anderen: Schnuller einstöpseln, zudecken, in die Seitenlage legen... Im 10 Minutentakt! Furchtbar! Heute abend, geht es direkt nach dem Isha-Gebet (Nachtgebet, das letzte von fünf täglichen Gebeten, die ein Muslim verrichtet), zur Zeit etwa um 20:30 Uhr ins Bett!
Und wer sich fragt, was der Gatte währenddessen tut: er ist nachts für Junayd verantwortlich, der sich gerade in einer ganz unleidlichen Schlafphase befindet! Außerdem übernimmt er dann in den frühen Morgenstunden alle, damit ich wenigsten zwei Stunden am Stück schlafen kann.ich glaube, wir brauchen die Nanny auch nachts
Und wer sich fragt, was der Gatte währenddessen tut: er ist nachts für Junayd verantwortlich, der sich gerade in einer ganz unleidlichen Schlafphase befindet! Außerdem übernimmt er dann in den frühen Morgenstunden alle, damit ich wenigsten zwei Stunden am Stück schlafen kann.
Babysitter-Update
Vielen Dank für Eure Kommentare. Morgen hat Kandidatin Nr. 1 ihr Vorstellungsgespräch (und zum ersten Mal sitze ich auf der anderen Seite des Tisches! Irgendwie cool...) und könnte, sollten wir uns einig werden am Dienstag anfangen. Es liegt ein Hauch Freiheit gemischt mit Unabhängigkeit in der Luft... Ich freu mich!
Freitag, 7. Oktober 2011
auf die Suche
habe ich mich endlich begeben. Gesucht wird ab sofort ein Kindermädchen, das in der körperlichen (!) und geistigen Verfassung ist, sich drei Stunden täglich um ein 16 (bald 17) Monate altes Zwillingspärchen zu kümmern. Mal schauen, ob ich fündig werde...
btw: Was zahlt man denn eigentlich einem Babysitter in Deutschland für einen Stundenlohn? Zu meiner Babysitterzeit (in einem anderen Leben!) bekam ich fünf Euro, das wird sich ja heute sicherlich geändert haben...?!
btw: Was zahlt man denn eigentlich einem Babysitter in Deutschland für einen Stundenlohn? Zu meiner Babysitterzeit (in einem anderen Leben!) bekam ich fünf Euro, das wird sich ja heute sicherlich geändert haben...?!
Mittwoch, 5. Oktober 2011
gutes Management
ist ja bekanntlich Alles! Als Vierkindmutter, darunter auch noch Zwillinge und alle innerhalb von fünf Jahren geboren, hat man es doch recht schwer. Darum ist es ganz wichtig, nicht nur optimal organisiert zu sein, sondern auch den Kindern relativ früh eine gewisse Selbständigkeit anzuerziehen. Beispiel gefällig? Das Thema selber anziehen ist ja bei vielen Familien etwas tricky. Klappt selbst bei unserem ältesten Kind (6 Jahre!) nur bedingt (viiiiiiiiel zu langsam für meinen Geschmack). Bei den Zwillingen, das versteht sich wohl von selbst, geht das mit 16 Monaten überhaupt nicht :-(. Umdenken ist demnach angesagt. Klappt es mit dem selber anziehen noch nicht so gut, übt man halt das gegenseitig anziehen :-).
Wir fangen ganz langsam an und arbeiten uns von den Socken nach oben. Ich sag' Bescheid, wenn die Zwillis Knöpfe schließen und Schleifen binden können!

und nocheinmal umgekehrt:
PS.: Benjamin hat mir gestern auch geholfen, Suki zu wickeln (ich wickel immer auf dem Boden), allerdings hätte es wohl weniger Mühe bereitet, den vollgekleisterten Pöps alleine (!) zu säubern..., naja wir arbeiten daran ;-)
Wir fangen ganz langsam an und arbeiten uns von den Socken nach oben. Ich sag' Bescheid, wenn die Zwillis Knöpfe schließen und Schleifen binden können!
und nocheinmal umgekehrt:
PS.: Benjamin hat mir gestern auch geholfen, Suki zu wickeln (ich wickel immer auf dem Boden), allerdings hätte es wohl weniger Mühe bereitet, den vollgekleisterten Pöps alleine (!) zu säubern..., naja wir arbeiten daran ;-)
Dienstag, 4. Oktober 2011
OMG!
Die letzte Woche war ziemlich stressig. Habib durfte mußte die gesamte Woche in China arbeiten und so kamen meine Eltern zur Unterstützung. Blöd nur wenn die Eltern Workaholics sind und mit läppischer Kinderbetreuung plus Haushalt nicht ausgelastet sind. So wurde also kurzerhand der Speicher aufgeräumt (dient momentan als Ablageplatz für ALLES! Wirklich ALLES, da wir noch nicht wirklich mit Möbeln ausgestattet sind. Immerhin haben wir seit zwei Wochen einen Schlafzimmerschrank), die Gartenmöbel abgeschliffen, vorbehandelt und gebeizt, die Wiese gemäht, Unkraut entfernt, der Kinderklamottenjahreseinkauf ach was, jahrhundert!!erledigt, ich bin dann noch die Treppe runtergesaust und durfte einen Abend in der Notaufnahme verbringen (halb so wild: Bänderüberdehnung und Verstauchung) und Einiges mehr. Nun sind meine Eltern weg blöderweise ohne einen Zwilling einzupacken ;-), Aliya und (jetzt auch) Junayd sind von 9-15 Uhr in der Schule und ich habe zum ersten Mal in meinem Leben etwas gewonnen :-). So kann die Woche gerne weitergehen...
Donnerstag, 22. September 2011
nutcase oder Aliya's Methodik des Bücherausleihens ;-)
Schon seit Aliya's erstem "Schuljahr" (also 2008/09) wollte ich mal über ihr Bücherausleihverhalten bloggen. Breits in Foundation 1 besuchte die Klasse einmal pro Woche die Schulbibliothek und jedes Kind durfte sich ein Buch ausleihen. Nach ein paar Wochen hatte ich dann festgestellt, daß Aliya ihre Bücher nach einem ganz bestimmten Muster auswählt: ROSA! Völlig egal, worüber das Buch handelte, hatte es einen rosafarbenen Einband, konnte es ihretwegen auch eine Abhandlung über Atomkühlung mittels Laserstrahlung enthalten. Woche um Woche gab es also rosafarbene Büchlein zu lesen :-).
Die darauffolgenden zwei Jahre hatte es ihr dann eine ganz bestimmte Reihe angetan, zwar meistens auch mit viel rosa und Glitzer, die lilafarbenen Bände wurden aber nicht verschmäht, solange nur Angelina Ballerina auf dem Cover herumwirbelte (gegen Ende des letzten Schuljahres habe ich mich geweigert, daraus vorzulesen.. jaja ich weiß: Rabenmutter, aber auch bei mir ist irgendwann eine Schmerzgrenze überschritten). Dieses Jahr, das konnte ich bereits vermerken, werden scheinbar Lieblingsbücher, die längst bei uns im Regal stehen zum Objekt der Begierde. Frei nach dem Motto: doppelt gemoppelt hält besser...
(links: Schulbibliothek, rechts: Aliya's)
Die darauffolgenden zwei Jahre hatte es ihr dann eine ganz bestimmte Reihe angetan, zwar meistens auch mit viel rosa und Glitzer, die lilafarbenen Bände wurden aber nicht verschmäht, solange nur Angelina Ballerina auf dem Cover herumwirbelte (gegen Ende des letzten Schuljahres habe ich mich geweigert, daraus vorzulesen.. jaja ich weiß: Rabenmutter, aber auch bei mir ist irgendwann eine Schmerzgrenze überschritten). Dieses Jahr, das konnte ich bereits vermerken, werden scheinbar Lieblingsbücher, die längst bei uns im Regal stehen zum Objekt der Begierde. Frei nach dem Motto: doppelt gemoppelt hält besser...
Dienstag, 20. September 2011
Playdate
Junayd hatte heute sein erstes "Playdate". Seine Freundin (sie war in der gleichen Daycaregruppe) aus der Parallelklasse kam für zwei Stunden zu Besuch. Zwei Stunden, die sich anfühlten wie zweihunderttausend Stunden. Ich sag' Euch: das war für dieses Jahr das letzte Playdate! Ich bin geschafft, aber sowas von.. Es fing gleich damit an, daß Mademoiselle die von Junayd mit viel Liebe und Konzentration aufgebaute Brio-Bahn auseinandernahm. Mehrmaliges Daraufhinweisen (ähm in Form von Schreien, Heulen, Wegschieben bis hin zu Wegschubsen) seitens des Söhnchens, daß sie das doch bitte unterlassen möge, stießen auf taube Ohren. Ich mußte also intervenieren und sie bitten, die Gleise besser an Ort und Stelle zu lassen, sonst... ja und schon war es soweit. Während ich ihr nämlich gerade erklärte, daß sie besser aufhören sollte mit den Knien ihres Freundes Konstruktion zu zerstören, riss Junayd's Geduldsfaden, was ihn scheinbar dazu hinriss die Angelegenheit mit Gewalt zu regeln. Ergebnis: zwei heulende Kinder. Wunderbar! Um die Situation zu entschärfen, drückte ich jedem der Kinder eine kleine Packung Drops in die Hand und atmete erstmal durch. Allzu lange währte der Frieden allerdings nicht. Denn sie hatte ihm mir nichts dir nichts einen (oder auch zwei? wer weiß das schon...) Drops gemopst und er versuchte, seiner Süßigkeiten wieder Herr zu werden, indem er an ihrer eisern gekrümmten Hand herumzerrte. Ergebnis: heulender und schreiender Sohn, ich entwede erst ihm, dann ihr die restlichen Drops. Wieder brauche ich etwas, um die Wogen zu glätten und setze beide einander gegenüber (und nicht nebeneinander wie vom Sohnemann eingefordert) an den Tisch, um selbst gebackene Waffeln zu servieren. Ergebnis: 10 Minuten Ruhe. Gott sei Dank! Ich sehe auf die Uhr: noch eine Stunde bis der Papa sein kleines Prinzesschen abholt. Wir spielen ein wenig Lego, ein weiterer Versuch mit der Brio-Bahn. Alles Käse! Aber nicht wegen der beiden Streithähne. Nein, wegen unserem Benjamin, den ich parallel auch noch davon abhalten muß, die Schienen... äh.. umzuleiten und dergleichen. Wir starten also eine große Aufräumaktion. Junayd möchte ohnehin lieber puzzeln. Ich ahne, daß das eine eher suboptimale Idee ist, da ich ja Mimi von den Puzzleteilen fernhalten muß. Geht aber schlecht, wenn ich die Puzzelei anleiten und beaufsichtigen muß. Wir fangen trotzdem an zu puzzeln, während ich parallel mit dem Jüngsten ein Steckpuzzel mache. Es kam wie es kommen mußte: die verminderte Aufmerksamkeit für die beiden Großen fordert ihren Preis: sie entwendet ihm Puzzleteile und will diese auch partout nicht mehr herausrücken. Ein absolutes No-Go bei Junayd! Und als er sieht, daß auch Muttis Engelszungen nichts bewirken, gibt es direkt den zweiten Klatscher an diesem Nachmittag. Mir wird diese brachiale Gewalt zu viel und Junayd muß die letzten zehn Minuten dieses Besuchs auf seinem Zimmer verbringen. Besuchskind wird mit einem Lolly vertröstet und ich schaue wieder mal auf die Uhr, die mir gnädigerweise ein baldiges Ende dieser Spielodysse anzeigt. Während des Nachmittags habe ich übrigens die ganze Zeit Mimi, durch die Gegend tragen und beschäftigen müssen, der ist nämlich gerade sehr unleidlich: Backenzähne!
Während ich das hier schreibe, liegen alle Kinder friedlich schlafend im Bett, das Spielzeugchaos ist beseitigt, ich trinke eine gute Tasse Tee und denke schmunzelnd bis kopfschüttelnd an die unbeholfene Art meines Sohnes seine Aggressionen zu kontrollieren oder zu kanalisierenach im Grunde genommen, hat ses auch nich' anders verdient.
Während ich das hier schreibe, liegen alle Kinder friedlich schlafend im Bett, das Spielzeugchaos ist beseitigt, ich trinke eine gute Tasse Tee und denke schmunzelnd bis kopfschüttelnd an die unbeholfene Art meines Sohnes seine Aggressionen zu kontrollieren oder zu kanalisieren
Dienstag, 6. September 2011
von Ticks und Spleens
Ich bin ja so ein "Pseudo-Sparer". Was das ist? Gute Frage! Auf jeden Fall ist das niemand, der selten Geld ausgibt oder gerne preiswert (à la Kik, Family etc.) kauft. Sonder eher jemand, der den maximalen "Gewinn" aus einem Kauf erzielen muß. Ganz deutlich manifestiert sich das in der Versandkostendrückung. Beispiel gefällig? Ich brauche für diverse Basteleien rot-weißen Bindfaden und finde diesen zu einem passablen Preis hier. Zu dem passablen Preis kommen aber leider noch die Versandkosten hinzu. 3,90€ für 'ne Rolle Garn? Viel zu viel! Also was macht die Profi-Shopperin? Richtig! Ich bestelle gleich entweder mehrere Rollen (vielleicht braucht die Nachbarin zufällig auch noch etwas zum Binden) oder anderes Nützliches und eigentlich Unverzichtbares. So verteilen sich die exorbitanten Versandkosten gleichmäßig auf meine mittlerweile fast dreistellige Bestellung und ich bin glücklich. Wieder mal richtig gespart, weil ja quasi für fast umsonst geliefert :-)
Neulich habe ich diese wunderschöne Etagere von Krasilnikoff entdeckt. Ein absolutes must-have für backende Shabbyfans!
Bestellen kann ich sie leidernoch nicht. Ich muss jetzt erstmal den Shop nach anderen gaaaanz dringend benötigten Sachen durchforsten. Wegen der Versandkosten... ihr versteht mich...oder?!
Neulich habe ich diese wunderschöne Etagere von Krasilnikoff entdeckt. Ein absolutes must-have für backende Shabbyfans!
Bestellen kann ich sie leider
Samstag, 27. August 2011
Lebenszeichen ;-)
Weitere drei Monate sind ins Land gezogen und ich kann sagen, daß es so langsam mit allem ein bißchen besser wird, nur ein ganz kleines bißchen und seeehr langsam, aber hey ich schleppe nicht mehr nonstop irgendein Baby durch die Gegend und die Fütterung gestaltet sich mittlerweile auch entspannter :-). Ist doch was, oder?!
Ansonsten möchte ich meiner Leserschaft meine sensationelle Entdeckung nicht vorenthalten: Wer behauptet, daß sich mit Geld nicht alles kaufen ließe, der LÜGT! Ab Januar sind die Twins zwei Tage die Woche im Daycare und ich bin FREI und habe schon eine Million Ideen, womit ich diese kostbaren Tage füllen möchte/muß.
Ihr seht also, alles wird gut :-)
Ansonsten möchte ich meiner Leserschaft meine sensationelle Entdeckung nicht vorenthalten: Wer behauptet, daß sich mit Geld nicht alles kaufen ließe, der LÜGT! Ab Januar sind die Twins zwei Tage die Woche im Daycare und ich bin FREI und habe schon eine Million Ideen, womit ich diese kostbaren Tage füllen möchte/muß.
Ihr seht also, alles wird gut :-)
Mittwoch, 18. Mai 2011
liebend gern
würde ich wieder bloggen. Nur bin ich so entsetzlich müüüüüüde! Soo viele erzählenswerte Dinge, so viele schöne Fotos, die darauf warten hier verewigt zu werden. Momentan schmeiße ich den Laden (zumindest untertags) wieder alleine und das schlaucht, das schlaucht... Einziger Lichtblick gerade: Ende nächster Woche trudelt meine jüngste Schwester hier ein und unterstützt mich für einen ganzen Monat. Bis dahin heißt es: Zähne zusammenbeißen und durch.
Donnerstag, 12. Mai 2011
ein letztes Mal
Die letzte Milchpackung, die ich an ein Baby (gut, in diesem Fall zwei Babys) verfüttere, ist angebrochen. Nächste Woche habe ich dann die längste Zeit meines Lebens Milch angerührt (zumindest für eigene Kinder) und es geht los mit Kuhmilch. Jetzt brauchen die beiden noch einen Satz Zähne, damit ich nicht mehr doppelt kochen und pürieren muß. Ich sehe Land in Sicht. Definitely!
Samstag, 30. April 2011
besser spät als nie
Suki krabbelt. Scheinbar beflügelt vom adligen Ja-Wort krabbelt zieht sie etwas holprig die Beinchen hinter sich her sie seit gestern durch das großelterliche Haus.
Sonntag, 17. April 2011
Psychologie für Arme
Hier also ein Kostenvoranschlag für die Asphaltierung unserer Terasse. Großzügigerweise wird uns ein Rabatt von über 300€ gewährt. Einfach so. Warum? Also entweder die Asphaltierung kostet nun 6294,20€ oder eben nicht. Mit so einem läppischen, völlig grundlosen (Ja ist denn heut' scho' Weihnachten?) Rabatt kann mich jedenfalls nicht locken, zumal die Konkurrenz auch preiswerter ist. Manchmal fühle ich mich wirklich auf den Arm genommen...
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